All We Ever Wanted

Ort
Bundesrepublik Deutschland
Jahr
2024
Produzent/Regie
Frédéric Jaeger

Drei Freunde in Erwartung eines Traumurlaubs auf Fuerteventura. Désirée weiß, wo es lang geht, dank ihrer finanzstarken Mutter hat sie ein sorgenfreies Leben. Sie ist die Vollkasko-Versicherung nicht nur für ihr Auto, sondern für ihren gesamten Lebensstil. Entsprechend ungeniert lebt es sich. Der Wagen hat bereits am Flughafen in Fuerteventura einen Kratzer, im gemieteten Ferienhaus mit Pool bricht sie erst einmal die Minibar auf. Sie nimmt sich die materielle Welt, akzeptiert keine Grenzen und keine schlechte Laune.

Elias, ihr weißer Lover, muß sich beweisen, seine verklemmte Gründlichkeit ablegen und ihr gefallen, wenn er nicht nur einer von ihren „best friends“ sein will. „Mach dich mal locker“, sagt Désirée zu ihm. Selbst seine Leidenschaft für schön geformte Fuerteventura-Kiesel, die er sorgfältig mit der Zahnbürste poliert, garniert sie mit provozierender Erotik: Jedes Mal, wenn er einen Stein findet, soll er sich jemanden zum Knutschen suchen. Und meint damit nicht sich selbst.

Der Dritte im Bunde ist Désirées schwarzer Freund Sal, ihr „Prinz". Er teilt mit ihr die Nonchalance und den sportlichen Lifestyle, beim lässigen Surfen am Strand, beim Chillen am Pool. Er ist in ihre erotischen Träume eingeweiht, ist schwul und mag es, Désirée und Elias beim Sex zu beobachten.

Ein subtiles Dreieck des Begehrens spannt sich zwischen den Dreien auf, in dem Sal den Knoten der Lust bildet, an dem die Figuren zusammenfinden…

„All We Ever Wanted“ zeigt das Urlaubsparadies Fuerteventura von seiner unbeschriebenen, verlassenen Seite, ökonomische und libidinöse Krisen inklusive. Fernab der Touristik-Spots wird die karge Landschaft mit ihren Geröllfeldern, dem Gestrüpp am Straßenrand, den verlassenen Stränden und dröhnenden Autostraßen zur Metapher für die Sinnsuche der drei Freunde. Im Kern steckt die Frage, wie sich Menschen selbst erkennen: in ihrem eigenen Begehren oder dem ihrer Liebsten?

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Bergfahrt

Ort
Schweiz
Jahr
2024
Buch/Regie
Dominique Margot

Es gab sie lange vor der Menschheit, und sie werden diese überdauern. 250 Millionen Jahre sind sie alt — die Alpen. Vieles haben sie scheinbar stumm kommen und vergehen sehen. Sie haben ihr eigenes Leben. Unheimlich waren sie unseren Vorfahren, sie sahen in den Gipfeln Monster, Drachen, Gefahr. Gewalten, die sich unserem Einfluß entziehen. Erst mit dem Massentourismus glaubte man, sich die Berge untertan zu machen, man beutete sie meist rücksichtslos aus.

Doch findet langsam ein Umdenken statt. Forschende, Künstlerinnen und Künstler, Philosophinnen und Philosophen, viele versuchen, sich dem Wesen der Berge auf neue Weise zu nähern. Sie spiegeln die gegensätzlichen Ansätze in einer Zeit, in der wir unsere Werte neu definieren und den Wandel aktiv suchen müssen. „Bergfahrt“ ermöglicht faszinierende Einblicke in die Rätsel, die uns die Millionen Jahre alten Riesen stellen.

„Bergfahrt“ zeigt in fantastischen Aufnahmen die Größe und Schönheit der Berge und ist dabei weit entfernt von dem heimattümelnden Alpenbild, das wir aus den Medien kennen. Der Film portraitiert Menschen, die dieses einzigartige Welterbe erforschen, Menschen, die das geheime Leben der Berge zu entschlüsseln suchen, es verstehen und bewahren wollen.

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Hey, Happy!

Ort
Kanada
Jahr
2001
Buch/Regie
Noam Gonick

Winnipeg, Kanada. Eine Stadt, die geprägt ist von Ödnis und Industrie. Man erwartet eine gigantische Überschwemmung, die alles Leben auslöschen wird. Doch das Warten stumpft ab. Und so kommen ganz andere, bizarre Sorgen zum Vorschein. Etwa die von Sabu, einem jungen Partymacher, der bei seinem nächsten Rave die Zweitausend voll machen will. Er hat sich vorgenommen, mit 2.000 Männern Sex zu haben, und nur noch einer steht aus. Das ist Sabus „Mission“. Der zu Bekehrende heißt Happy und ist ein hübscher, aber etwas trotteliger Schrat. Er findet sein Heil in der Ufologie und läßt sich von Aliens beraten. Die versprechen ihm, sie würden zu seinen Kindern an dem Tag, an dem das Ufo in Winnipeg landet. Zu Sabus großem Verdruß wird Happy jedoch von Spanky gekidnappt, einem bösartigen Friseur und selbsternanntem „gemeinsten Biest der Welt“. Spanky versklavt Happy in seiner ungastlichen Bruchbude. Sabus Besuch bei einer Geistheilerin sorgt jedoch für eine glückliche Wendung, und mit der Flut erfüllen sich schließlich alle Wünsche und „Missionen“, die die Protagonisten so rastlos verfolgt haben.

„Hey, Happy!“ ist eine ungewöhnliche Erzählung aus apokalyptischer Zeit. Die Charaktere sind jung und sexy, der Look des Films ist mit seinen farbstarken CinemaScope-Bildern betörend, und die Filmmusik mit einem Mix von Trip-Hop bis zu Easy Listening macht den Film zu einem entspannten Trip, der die 1970er Jahre des letzten Jahrhunderts ganz schön alt aussehen läßt. „Selten findet man einen Erstlingsfilm, noch dazu gar eine phantasievolle Geschichte, der einerseits so logisch strukturiert ist und andererseits so intelligent unterhält. Gonicks sonderbare Welt wird von elaborierten poetischen Gesetzmäßigkeiten zusammengehalten, Mit einem starken Soundtrack und getragen vom Rhythmus des Rave ist „Hey, Happy!“ der ausdrucksstarke und stilsichere Film eines Talents, das man nicht aus den Augen verlieren sollte.“ (Katalog des Sundance Film Festival 2001)

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Lunar Sway

Ort
Kanada
Jahr
2026
Buch, Schnitt, Casting und Regie
Nick Butler
Regieassistenz
Dayyaan Jameel, Corey Rajala

Cliff lebt in einem Kaff, das man nicht einmal mehr als Einöde bezeichnen kann. Die Älteren sind süchtig nach ihren Handys oder Computerspielen, die Jüngeren, pardon: der einzige Jüngere, also Cliff, hängt lieber herum und hat einen offenbar bezahlten Job in einer Kleinstfabrik für Neonbeleuchtungen. Adoptiert ist er zudem, von einem Greis und einer Greisin mit hartem griechischem Akzent und ständiger Vorliebe für Moussaka. Cliff läßt sich gerne nackt malen, von seinem Ex, wie er den geheimnisvollen Pinselführer nennt. Heiß wird es, als eine blonde Mürrische (oder umgekehrt) in den Ort kommt und ihm einen Zettel einhändigt: I am your birth mother. Echt jetzt? Zumal ein ebenfalls frisch eingetroffenes Cowgirl warnt: fall bloß nicht auf die Mutter rein, sie ist nämlich eine Con-Artistin. Von wegen leibliche Mama, sie beutet ihre „Kinder“ nur aus. Nimmt ihnen das Geld und haut dann ab.

Aus der kuriosen Konstellation entwickelt sich ein „Bonnie und Clyde“ des 21. Jahrhunderts, allerdings mit „Mutter“ und „Sohn“. Nick Butler, der Filmemacher, stammt aus Kanada und hat seinen Film dort gedreht, läßt ihn aber wie eine Parodie auf den leeren Westen der USA aussehen. Sein Werk wurde beim „Flare“-Festival 2026 in London frenetisch bejubelt. Kaden Connors,weltbekannt als Sasha in „Heated Rivalry“ kann hier erneut zeigen, was er zu bieten hat.

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Only Good Things

Ort
Brasilien
Jahr
2025
Produktion, Buch und Regie
Daniel Nolasco
Regieassistenz
Flavia Ferreira

Catalão im ländlichen Brasilien, ein Ort am Arsch der Welt, noch dazu im Jahr 1984. Weideflächen, so weite das Auge reicht, einsame Bauernhöfen, der Fluß São Marcos. Dort lebt Antônio, allein und isoliert, kümmert sich um seinen kleinen Hof. Tiere und ein bißchen Anbau. Marcelo dagegen ist die coole Sau im Motorraddreß, der Typ aus der großen Stadt, der die Einöde so schnell wie möglich hinter sich bringen will. Buchstäblich aus heiterem Himmel hat er einen Unfall und wird von Antônio aufgelesen. Der kümmert sich um Marcelos Wunden, pflegt den Schwerverletzten gesund, und bald ist da mehr. Die beiden verlieben sich ineinander und geraten in eine Geschichte, die sie verändert, aus dem Gleichgewicht bringt, und sie Jahre später auf vollkommen verschiedene Wege geführt hat.

Daniel Nolasco, der brasilianische Meister des schwulen Melodrams („Vento seco“), hat mit „Only Good Things“ einen Film auf der Höhe der Zeit gedreht, geheimnisvoll, lasziv, wild und betörend sexy.

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Sophia und Gloria. Ein Sommermärchen

Ort
Brasilien / Chile
Jahr
2025
Buch und Regie
Rafaela Camelo

Es ist Sommer, und die zehnjährige Gloria begleitet ihre Mutter Antônia, eine Krankenschwester, auf die Arbeit. Gloria kennt sich im Krankenhaus gut aus, sie erkundet es oft alleine. Eines Tages trifft sie die ebenfalls zehnjährige Sofia, die wegen ihrer Großmutter hier ist: Bisa Francisca, eine an Alzheimer erkrankte Seelenheilerin, wurde nach einem häuslichen Unfall hier eingeliefert.

Sofia ist mit ihrer Mutter Simone uneins darüber, wie es mit Bisa weitergehen soll. Simone besteht darauf, dass sie vorerst im Krankenhaus bleibt; Sofia wünscht sich sehnlich, sie in das Haus der Familie auf dem Land zurückzubringen. Während Gloria und Sofia davon träumen, das Krankenhaus zu verlassen, freunden sich ihre Mütter an und beginnen, einander zu unterstützen. Der Kreislauf von Tod und Wiedergeburt hat für Gloria, Sofia, Antônia und Simone eine tiefe Bedeutung. Als Bisas Abreise ansteht, übernimmt Antônia die palliative Pflege. Auf dem Land finden sie eine Gemeinschaft, die auf Bisa wartet und darauf vorbereitet ist, für die wandernden Seelen zu beten, damit sie weiterziehen können.

Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2025

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Träume und Asche

Ort
Dänemark
Jahr
2025
Buch/Regie
Ludvig Christian Næsted Poulsen

Die Geschichte von Christian (23), einem schwulen Mann, der sich auf der Suche nach einer verlorenen Liebe in Dating-Apps, One-Night-Stands und gelegentlichen Affären verliert. Die Geschichte gibt einen unverblümten, ehrlichen und manchmal provokativen Einblick in die Gedankenwelt von Christian und in das digitale Ökosystem, das sein Spielplatz ist und ihm zum Verhängnis zu werden droht.

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Was wir gemeinsam schufen

Ort
Argentinien
Jahr
2024
Produktion, Buch und Regie
Nicolás Teté

Was bedeutet Liebe? Was bedeutet Zusammensein? Was verspricht man sich? Zwei junge Männer haben sich aufs Land zurückgezogen, um einen Neubeginn zu wagen. In der Einsamkeit der argentinischen Pampa sind sie einerseits bewunderte Fremde und andererseits ein wenig Fremdkörper, die die Nachbarn neugierig beschauen. Als eine Freundin ihren Besuch ankündigt, kommen gewichtige Fragen auf… Vielleicht wird nicht alles gut für das Paar, aber vieles. Die Zukunft ist offen und heißt zugleich Zusammengehörigkeit.

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Filme von Thomas Heise (1955 - 2024)

Heimat ist ein Raum aus Zeit

Ort
Bundesrepublik Deutschland/Österreich
Jahr
2019
Buch/Regie/Sprecher
Thomas Heise

Was bleibt? Biografien hinterlassen Spuren. Die Zeitläufte auch. Wie sich das eine zum anderen verhält untersucht Thomas Heise in „Heimat ist ein Raum aus Zeit“.

Der Film folgt den biografischen Spuren einer zerrissenen Familie über das ausgehende 19. und das folgende 20. Jahrhundert hinweg. Es geht um Menschen, die einst zufällig zueinander fanden, dann einander verloren. Deren verbliebene Kinder und Enkel jetzt verschwinden. Es geht um Sprechen und Schweigen. Erste Liebe und verschwundenes Glück. Väter, Mütter, Söhne, Brüder, Affären, Verletzung und Glück in wechselnden Landschaften, die verschiedene, einander durchwuchernde Spuren von Zeiten in sich tragen.

Eine Collage aus Bildern, Tönen, Briefen, Tagebüchern, Notizen, Geräuschen, Stimmen, Fragmenten. „Heimat ist ein Raum aus Zeit“ ist ein Nachdenken über die Zeit und die Liebe in ihr, den Menschen, in Tönen, Bildern und Sprache. Immer bleibt ein Rest, der nicht aufgeht.

Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

Im Programm von DOK Leipzig

Gewinner des Caligari-Filmpreises 2019

Gewinner Meilleur long métrage de la Compétition Internationale Visions du Réel Nyon 2019

Gewinner Deutscher Dokumentarfilmpreis 2019

Gewinner Chantal Akerman Award Jerusalem Film Festival 2019

Gewinner The Avner Shalev—Yad Vashem Chairman’s Award For Artistic Achievement In Holocaust-Related Film Jerusalem Film Festival 2019

Gewinner Special Jury Prize – International Feature RIDM Montréal 2019

Gewinner Jury-Preis Lanzarote Muestra Internacional de Cine

Preis der deutschen Filmkritik 2019

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Kinder. Wie die Zeit vergeht.

Ort
Bundesrepublik Deutschland
Jahr
2007
Buch/Regie
Thomas Heise

Auf einem weißen Kerosintank eines riesigen, weitgehend menschenleeren Geländes einer Raffinerie steht in großen Lettern das Wort TOTAL. Hinter jedem der nächtlich erleuchteten Fenster eines Wohnblocks des nahen Halle-Neustadt kann man Menschen bei ihren Verrichtungen sehn. Einer der Menschen ist Jeanette. Sie ist 24 Jahre alt, arbeitslos in Umschulung, allein. Ihre Kinder Tommy (8) und Paul (3) schlafen nebenan. Jeanette betrachtet Fotos ihrer Kinder. Sie hat einen Traum: Busfahrerin werden.

Jeanette hat ein drittes Kind, Annabelle, und ist mit Guido zusammen. Jeanette und Guido fahren Bus. Tommy ist 15, so alt wie seine Mutter, als sie mit ihm schwanger wurde, in der siebenten Klasse, im neunten Schuljahr. Er sitzt im Klassenraum vor seinem Lehrer. Er will einen Antrag auf Verlängerung seiner Schulzeit stellen. Er weiß nicht, warum: „Ich denk mir was aus.“

Jeanettes Mutter Ingrid ist Hausfrau, ihr Vater Heinz arbeitet im Vierschichtdienst auf dem Gelände der Raffinerie. Jetzt sind Jeanette, seine Tochter und vier seiner Söhne aus dem Haus. Tino (18), der jüngste, wohnt noch Zuhause. Vater und Sohn sprechen nicht miteinander. Tino ist in der Lehre zum Fachlageristen und will ein Nazi sein. Tino will verstanden werden.

Paul (10), Jeanettes zweiter Sohn erhält seine Bildungsempfehlung. Er könnte aufs Gymnasium, will aber nicht. Er schießt ein Tor gegen den Sportverein mit dem alten Namen SC LEUNA, jetzt TOTAL.

(Text: Thomas Heise)

Ruhig und geradezu lakonisch schauen wir in diese Welt. Wir erleben Krisengespräche zwischen Tommy und seinem sehr souveränen Lehrer. Wir lernen seinen rechtsradikalen Freund kennen und seinen Bruder, der gut in der Schule ist, aber nicht aufs Gymnasium will („meine Mutter will das auch nicht“).

Thomas Heise ist ein Meister der Einfühlung. Und so wirken seine Berichte aus den ganz normalen Familien niemals denunzierend. Heise stellt sich deutlich auf die Seite derer, die er beschreibt und kann dadurch viel mehr Details und Zwischentöne beschreiben als es unbeteiligte Beobachter könnten.

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Übergang

Ort
Bundesrepublik Deutschland
Jahr
2026
Buch und Regie
Peter Badel, Chris Wright

Ende 2023 begann Thomas Heise die Arbeit an seinem letzten Dokumentarfilm, der nach dem Tod des vielfach preisgekrönten Regisseurs im Mai 2024 von seinem langjährigen Kameramann Peter Badel fertiggestellt wird.

Gesellschaftliche und historische Ereignisse verbinden sich in „Übergang“ mit Heises eigener Biografie -- beispielsweise mit der Liebesgeschichte zwischen ihm und seinem Ehemann Michael Saringan. Zentraler Schauplatz des Films ist der Bahnhof Schönhauser Allee in Berlin, seit Jahrzehnten ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Stadt, in dessen unmittelbarer Nähe Heise bis zuletzt lebte.

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