Filme bei Google Play

    Berlin -- layers of movement

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2017
    Produzentin/Regie/Buch
    Natascha Küderli

    Berlin – eine Stadt in ständiger Veränderung und Bewegung. U- und S-Bahnen, Busse, Schiffe, Züge, Räder, Flugzeuge, Autos und Fußgänger bewegen sich neben-, über-, unter- und miteinander. Sie tun dies im Tunnel, in der Luft, über Gleise, Straßen, Flüsse, Wege und Stege -- wie in einem eigens choreographierten Tanz. Es ist der Puls Berlins, der den Betrachter bannt. Die Künstlerin Natascha Küderli komponiert in ihrem Film ein Miteinander dieser Bewegungsebenen. Dabei zeigt sie nicht nur den scheinbar immerwährenden Trubel, sondern auch die ruhigen Momente, wie etwa die Menschen auf den Start- und Landebahnen des stillgelegten Flughafens Tempelhof. „BERLIN – layers of movement“ vibriert im Rhythmus der Metropole. Seit dem legendären Stummfilmklassiker „Berlin. Die Sinfonie der Großstadt“ wurde das brodelnde Geschehen auf Berlins Schienen, Straßen und Gewässern nicht mehr so faszinierend gezeigt wie hier.

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    BoY

    Ort
    Philippinen
    Jahr
    2009
    Regie
    Auraeus Solito

    Boy ist im Begriff, volljährig zu werden, hat ein wenig auf der Tasche, und statt es wie bisher in Comics und Aquarienfische zu investieren, möchte er das Geld nun für Liebe ausgeben. Denn davon gibt es wenig in seinem Leben mit einer ständig diskutierenden Mutter und einem abwesenden Vater, der sich längst für eine neue Familie entschieden hat. Sein erster Besuch in einem Nachtclub läßt ihn eine ganz neue Welt entdecken: die Welt von Transvestiten, käuflicher Liebe, Alkohol und Drogen. Und die der philippinischen „Macho Dancer“, die den hübschen Jungen schon bald umschwirren wie die Motten. Doch kann so ein Macho Dancer wirklich die große Liebe sein?

    Mit einfachen Mitteln liebevoll inszeniert zeichnet Regisseur Auraeus Solito (Gay Teddy Bear Award 2006 für „The Blossoming Of Maximo Oliveiros“) eindrücklich Portraits seiner Figuren, die in einem Spannungsfeld von Korruption, Armut und Sexualität ihren Weg suchen.

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    Camminando verso -- Gemeinsam gehen

    Ort
    Italien
    Jahr
    2011
    Regie
    Roberto Cuzzillo

    Turin. Emina, aus Bosnien geflohen, arbeitet in einem Schnellimbiß und in der Stadt seßhaft geworden, quält ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit. Halt und Trost in ihrer Einsamkeit findet sie bei ihrer Mitbewohnerin Antonia, die der verschlossenen Frau geradezu verfallen ist. Als aber Emina einen mysteriösen bosnischen Mann trifft, wird sie zu dem fast Unmöglichen gezwungen: sie muß sich dem stellen, was sie schon längst hinter sich gelassen glaubt.

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    Kommen Rührgeräte in den Himmel?

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2016
    Buch/Regie
    Reinhard Günzler

    Carmen stammt aus der Schweiz und studiert Design im exotischen Thüringen. Nachdem ihr nagelneuer Mixer bei dem aufwühlenden Versuch, einen Kuchen zu backen, den Geist aufgegeben hat, entdeckt sie auf einem Jenaer Flohmarkt ein Rührgerät aus DDR-Zeiten. Es leuchtet in grellem Orange, ist deutlich älter als sie selbst -- und trotzdem noch tadellos in Form. Es heißt RG 28.

    Carmen ist von dem Rührer aus dem „Elektrogerätewerk Suhl“ fasziniert. Um hinter das Geheimnis seiner sagenhaften Langlebigkeit zu kommen, begibt sie sich auf eine Forschungsreise in die Welt der Gerätschaften. Sie fragt Konstrukteure und Technologen, Designer und Ökonomen, Historiker, Theologen und Psychologen: In welchem Verhältnis stehen wir zu unseren Erzeugnissen? Und wie verändert sich diese Beziehung? Auf ihrem Trip begegnet Carmen den Menschen, die einst ihr RG 28 gebaut haben. Sie hört Geschichten von einer fremden, untergegangenen Wirtschaftsform, einem System, in dem die Mitarbeiter sich mit „ihrem“ Betrieb und „ihren“ Produkten vollkommen identifizieren konnten.

    Ist die innere Verbundenheit des Schöpfers mit seinem Werk die wesentliche Voraussetzung für ein gutes Produkt? Macht es einen Unterschied, ob wir Dinge herstellen, um einen Unternehmer oder einen Aktienbesitzer noch ein bißchen reicher zu machen, oder ob wir Dinge schaffen, von denen wir glauben, dass die Menschen sie brauchen? Wo und unter welchen Bedingungen wird der größte Teil unserer Gebrauchsgegenstände heute hergestellt? Warum werfen wir vieles davon schon nach wenigen Jahren wieder auf den Müll? Können wir zu einem Ding, dem nur eine geringe Lebenserwartung vergönnt ist, noch eine respektvolle Beziehung entwickeln? Schwindet mit der wachsenden Gleichgültigkeit gegenüber den Dingen auch der Respekt gegenüber denen, die sie geschaffen haben? Ihre Begegnungen und Gespräche führen Carmen schließlich zu der Frage, ob es ethisch vertretbar ist, unseren Erzeugnissen das zu verweigern, was wir für uns selbst erhoffen: Ein langes Leben.

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    Life Is A Moment

    Ort
    Indien/Norwegen
    Jahr
    2015
    Regie
    Tonje Gjevjon, Sanjay Sharma

    Aryan, ein Pakistani, der diesen Namen nur zur Tarnung trägt, liebt seine Schöne heiß und innig. Jedenfalls manchmal. Und vor allem, weil er sie schon in kurzer Zeit heiraten soll. Aber er steht auch auf Männer und wird von diesen heiß begehrt mit seinem jungenhaften Gesicht und seinem virilen Körper. Also was nun? Da man mit norwegischen Partnern Geschäfte machen will, verlegt die Familie die Verlobungsfeier kurzerhand dorthin. Aryan kommt schon ein paar Tage früher als der Rest der Familie an und stürzt sich sofort ins Nachtleben. Ein hübscher Inder namens Ashley bietet ihm seine sexuellen Dienstleistungen an, aber Aryan lehnt ab und heuert dafür Ashley drei Tage als persönlichen Assistenten. Diese Assistenz besteht vor allem in der Einführung Aryans in die örtliche Queer-Szene, wo er lernt, daß Ehen unter Frauen durchaus nichts Ungewöhnliches sind in Norge. Nun platzt aber die Verlobte in das frivole Geschehen, und da kommt Aryan ins Stottern. Nicht nur daß ja der Name nicht stimmt, auch das ganze Drumrum sei nur gespielt -- was die neuen Freundinnen und Freunde natürlich gar nicht gutheißen. Denn schließlich muß man sich ja nicht verstecken, nur weil eine andere Kultur das so verlangt. Aryan versteht diese Botschaft schließlich und outet sich bei der Verlobung als schwul. Riesenkrach, Papa bestreitet, daß es auch nur einen pakistanischen Homo gebe. Epilog: Aryan und seine Verlobte sind doch zusammen, sie führen ein Restaurant. Und Aryan heiratet seinen Ashley -- und die Mutter und ganz viele Familienmitglieder sind angereist (nicht der Papa, der braucht noch etwas Zeit). Happiness und Akzeptanz allerorten.

    Ein Bollywood-Melodram im norwegischen Outback mit queerem Hintergrund! Das hat es so noch nicht gegeben, und es war Zeit dafür. Eine stilsichere Kopie des Genres, gut gemacht, mit den Vorbildern entsprechenden willkürlichen Wendungen und mitreißenden Songs. Und einem tollen Motto: alles wird gut!

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    Miss Kicki

    Ort
    Taiwan/Schweden
    Jahr
    2009
    Regie
    Håkon Liu

    Miss Kicki (Pernilla August) reist nach langer Abwesenheit von Schweden mit ihrem 17jährigen Sohn Viktor (Ludwig Palmell) nach Taiwan, um sich ihm wieder zu nähern. Tatsächlich möchte Sie aber ihre Internetbekanntschaft Mr. Chang persönlich kennenlernen. Viktor ist frustriert über seine „Alibifunktion“ und beginnt allein durch Taipei zu steifen, bis er Didi (He Huang) trifft – einen gleichaltrigen Jungen aus Taiwan-, der ihm nicht mehr von der Seite weicht…

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    Schnupfen im Kopf

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2010
    Produzentin/Regie/Buch
    Gamma Bak

    Psychose. Eine Krankheit, die nicht heilbar scheint, eine Diagnose, die das Leben der Betroffenen buchstäblich auf den Kopf stellt. Nichts ist mehr, wie es war, an Aufenthalte in der Psychiatrie schließt sich eine oft lebenslange Abhängigkeit von Medikamenten an, deren Nebenwirkungen gravierend sein können. Über die Krankheit zu sprechen ist ein Tabu -- denn wer erklärt sich schon freiwillig für verrückt? Die selbst betroffene Autorin und Regisseurin Gamma Bak hat es zum ersten Mal überhaupt gewagt, über die diversen Stadien ihrer Krankheit einen autobiografischen Film zu drehen. Entstanden ist ein extrem intimes und faszierendes Selbstporträt, das nicht nur einen Einstieg in das komplexe Thema bietet, sondern auch einen direkten Einblick in das Ringen mit der Diagnose „Psychose“ und der damit verbundenen Stigmatisierung erlaubt.

    Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

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    A Stormy Night

    Ort
    Spanien
    Jahr
    2020
    Buch/Regie
    David Moragas Llevat

    Auf der Reise von Barcelona nach San Francisco strandet Marcos in New York, weil wegen eines Sturms alle Flüge gestrichen wurden. In seiner Not kann er im Haus seiner Schulfreundin übernachten. So lernt er Alan kennen, deren Mitbewohner, der Marcos gerne für die Nacht beherbergt. Die jungen Männer haben nichts gemein, Alan hat einen festen Freund, Marcos behauptet, stolz auf sein Single-Dasein zu sein. Aber sie müssen zwölf Stunden und einen New Yorker Sturm miteinander verbringen. Im Laufe der Nacht kommt es zu einer Art herausfordernden Spiel der beiden jungen Männer, es geht um Liebe, Beziehungen, Begehren und Glück. Alan und Marcos hegen Geheimnisse, die sie mit dem unbekannten Anderen gerne teilen würden.

    Und dann könnte die größte Herausforderung darin bestehen, sich am nächsten Morgen voneinander zu verabschieden zu müssen.

    In klaren Schwarzweißbildern erzählt der spanische Filmemacher David Moragas Llevat traumhaft sicher die Geschichte einer zufälligen Begegnung, die Geschichte einer Nacht, an deren Ende sich das Leben der beiden jungen Männer verändert hat.

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    The Stranger In Us

    Ort
    USA
    Jahr
    2010
    Buch/Regie/Ausführender Produzent
    Scott Boswell

    San Francisco, die Stadt der sexuellen Freiheit, pulsierendes Nachtleben, das Meer – ein Ort der Sehnsucht. Dies ist die Geschichte von Anthony, Stephen und Gavin, dreier junger Männer auf der Suche nach Liebe, Glück und Freiheit. Anthony folgt Stephen, dem erfolgreichen Innenarchitekten, aus Liebe nach San Francisco. Kennen- und lieben gelernt haben sich die beiden in einer Western-Bar in der Einöde Virginias. In der Stadt am Pazifik will er ein Zuhause und Sicherheit finden, und er möchte als Schriftsteller arbeiten. Doch das Leben in der Schwulenmetropole ist alles andere als einfach. Das Leben ist teuer, und statt im angesagten Castro-Viertel findet er nur im heruntergekommenen Tenderloin District eine Unterkunft. Zudem stören Stevens Depressionen und Gewaltausbrüche zusehends die Illusion einer glücklichen Beziehung. Ziel- und planlos läßt sich Anthony auf die Nächte der Großstadt ein. Dabei begegnet er dem jugendlichen Streuner Gavin, der sich als Stricher verdingt, und mit ihm gerät er in eine Welt aus flüchtigem Sex, Drogen und Gewalt. Hin- und hergerissen zwischen Orten, Wünschen und Idealen kämpft Anthony um die Erfüllung seiner Träume. Wird er bei seiner Suche mehr finden als das Fremde in sich? „The Stranger In Us“, ein leiser, berührender Film mit stimmungsvollen Aufnahmen und feinfühligen Dialogen und einem San Francisco, wie man es so nur selten sieht.

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