Filme bei CHILI

    Heimat ist ein Raum aus Zeit

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland/Österreich
    Jahr
    2019
    Buch/Regie/Sprecher
    Thomas Heise

    Was bleibt? Biografien hinterlassen Spuren. Die Zeitläufte auch. Wie sich das eine zum anderen verhält untersucht Thomas Heise in „Heimat ist ein Raum aus Zeit“.

    Der Film folgt den biografischen Spuren einer zerrissenen Familie über das ausgehende 19. und das folgende 20. Jahrhundert hinweg. Es geht um Menschen, die einst zufällig zueinander fanden, dann einander verloren. Deren verbliebene Kinder und Enkel jetzt verschwinden. Es geht um Sprechen und Schweigen. Erste Liebe und verschwundenes Glück. Väter, Mütter, Söhne, Brüder, Affären, Verletzung und Glück in wechselnden Landschaften, die verschiedene, einander durchwuchernde Spuren von Zeiten in sich tragen.

    Eine Collage aus Bildern, Tönen, Briefen, Tagebüchern, Notizen, Geräuschen, Stimmen, Fragmenten. „Heimat ist ein Raum aus Zeit“ ist ein Nachdenken über die Zeit und die Liebe in ihr, den Menschen, in Tönen, Bildern und Sprache. Immer bleibt ein Rest, der nicht aufgeht.

    Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

    Gewinner des Caligari-Filmpreises 2019

    Gewinner Meilleur long métrage de la Compétition Internationale Visions du Réel Nyon 2019

    Gewinner Deutscher Dokumentarfilmpreis 2019

    Gewinner Chantal Akerman Award Jerusalem Film Festival 2019

    Gewinner The Avner Shalev—Yad Vashem Chairman’s Award For Artistic Achievement In Holocaust-Related Film Jerusalem Film Festival 2019

    Gewinner Special Jury Prize – International Feature RIDM Montréal 2019

    Gewinner Jury-Preis Lanzarote Muestra Internacional de Cine

    Preis der deutschen Filmkritik 2019

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    A Stormy Night

    Ort
    Spanien
    Jahr
    2020
    Buch/Regie
    David Moragas Llevat

    Auf der Reise von Barcelona nach San Francisco strandet Marcos in New York, weil wegen eines Sturms alle Flüge gestrichen wurden. In seiner Not kann er im Haus seiner Schulfreundin übernachten. So lernt er Alan kennen, deren Mitbewohner, der Marcos gerne für die Nacht beherbergt. Die jungen Männer haben nichts gemein, Alan hat einen festen Freund, Marcos behauptet, stolz auf sein Single-Dasein zu sein. Aber sie müssen zwölf Stunden und einen New Yorker Sturm miteinander verbringen. Im Laufe der Nacht kommt es zu einer Art herausfordernden Spiel der beiden jungen Männer, es geht um Liebe, Beziehungen, Begehren und Glück. Alan und Marcos hegen Geheimnisse, die sie mit dem unbekannten Anderen gerne teilen würden.

    Und dann könnte die größte Herausforderung darin bestehen, sich am nächsten Morgen voneinander zu verabschieden zu müssen.

    In klaren Schwarzweißbildern erzählt der spanische Filmemacher David Moragas Llevat traumhaft sicher die Geschichte einer zufälligen Begegnung, die Geschichte einer Nacht, an deren Ende sich das Leben der beiden jungen Männer verändert hat.

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