Plakat The Advocate For Fagdom
Plakat The Advocate For Fagdom

The Advocate For Fagdom

Ort
Frankreich
Jahr
2011
Produzenten
Gildas Le Tourneur Hugon, Stéphane Bouyer
Buch/Regie
Angélique Bosio
Kamera
Angélique Bosio, Stéphane Bouyer, Kenneth Thomas, Garry Sykes, Jane Battement
Mitwirkende
bruce LaBruce, Glenn Belverio, Bruce Benderson, Jürgen Brüning, Rick Castro, Jey Crisfar, Vaginal Davis, Rupert Goldsworthy, Ernest Hardy, Richard Kern, Harmony Korine, Javier Peres, Susanne Sachsse, Jack Sargeant, Gus Van Sant, John Waters
Fotografie
Daniel Nicoletta
Laufzeit
91 min.
Farbe
Farbe und s/w
Medium
DVD Code 0 PAL
Fassung
Originalversion (englisch) mit deutschen, englischen, griechischen und portugiesischen Untertiteln
FSK-Freigabe
keine Jugendfreigabe

Inhalt

Achtung, Baby, dieser Film ist gefährlich! Sie sehen Massenvergewaltigungen und sadomasochistischen Sex, treffen Waffenfetischisten und Freunde des Naziregimes. Oder doch nicht? All das und noch viel mehr hat man Bruce LaBruce, dem Anführer und enfant terrible der Queercore-Filmszene, schon vorgeworfen. Und wäre der Satz nicht schon zu den Arbeiten von Pasolini geprägt worden, könnte man sagen, daß der Film- und Theatermacher alle heiligen Kühe unsittlich berührt hat. LaBruce provoziert, schockiert, ironisiert. Dabei ist er immer ein konsequenter Verfechter schwuler Interessen.

„The Advocate For Fagdom“ ermöglicht einen Einblick in LaBruces Leben und Schaffen und zeigt die verschiedenen Facetten dieses Phänomens der Popkultur. Neben Filmausschnitten und seltenen Archivaufnahmen kommen Schriftsteller, Filmemacher, Galeristen, Schauspieler, Fotografen, Produzenten, Freunde und Liebhaber zu Wort. John Waters, Bruce Benderson, Harmony Korine, Gus Van Sant, Richard Kern, Rick Castro und andere interpretieren, geben ihre Eindrücke und Theorien wieder oder wissen Anekdoten zu berichten. „The Advocate For Fagdom“ ist das faszinierende Porträt eines Künstlers mit einzigartigen Talenten, einer komplexen Persönlichkeit im Krieg mit den Systemen.

Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

Leider wurde in den Credits des Films der Fotograf Daniel Nicoletta nicht erwähnt. Der Produzent und die Regisseurin bitten hierfür um Entschuldigung.