Pierrot Lunaire

Pierrot Lunaire

Ort
Bundesrepublik Deutschland/Kanada
Jahr
2014
Produzent
Jürgen Brüning
Buch/Regie
Bruce LaBruce
Kamera
Ismail Necmi
Executive Producer
Claus Matthes
Regieassistent
Yotam Ishay
Schnitt/Tonmischung
Jörn Hartmann
Standfotos
J.Jackie Baier
Licht
Jan Soldat, Zayne Armstrong
Bauten
Dawn Sutcliffe
Maske
Tan Binh Nguyen
Casting
Paula Alamillo
Musik
Arnold Schönberg, MadLick
Musiker
Adrian Pavlov, Emmanuelle Bernard, Miguel Pérez Iñesta, Chloé L'Abbé, Andreas Voss, Premil Petrović (Dirigent)
Mitwirkende
Susanne Sachsse, Paulina Bachmann, Boris Lisowski, Mehdi Berkouki, Luizo Vega, Krishna Kumar Krishnan, Amit Elan, Krassen Krastev, Tony Vice aka Anthony Weiss, Adrian Shephard, Felix Genting, Filip Samuel Berg, Georgie Kamaris, Georgios Katsianis, Ifoi Philipp, Jan-Simon Meinhardt, Jannek Seligmann, Kim Hyejin, Luiz Marini, Mick Noddesker, Mirza Dolić, Nerg Machtiger, Pol Comelles, Raphael Deimert, Richard Bray, Riku Vejander, Ritva Itkonen-Dolić, Sabrina Krämer, Sascha V., Sylvain Clavero, Walter Crasshole, Tom Garber, Wiebke Hoogklimmer, Maria Ivanenko
Laufzeit
51 min.
Farbe
s/w Farbe
Medium
DVD Code 0 PAL
Fassung
Originalversion (deutsch)
FSK-Freigabe
ab 16
Kinostart
02. Oktober 2014
DVD-Veröffentlichung
23. Januar 2015

Inhalt

Inspiriert durch den gleichnamigen Gedichtszyklus von Alberd Giraud und dessen Vertonung durch Arnold Schönberg, entwirft Bruce LaBruce eine Geschichte um eine junge Frau, die sich regelmäßig wie ein Mann kleidet und sich in ein junges Mädchen verliebt. Der „Junge“ entwickelt einen abenteuerliche Plan, um dem Vater seiner Geliebten seine „Männlichkeit“ zu beweisen.

1912 bat die Schauspielerin Albertine Zehmke den Komponisten Arnold Schönberg, einen Teil des Gedichtzyklus PIERROT LUNAIRE, verfaßt von Albert Giraud, zu vertonen: Schönberg arrangierte 21 der ca. 50 Gedichte zu einer Komposition für fünf Musiker und eine Sängerin. Es wurde eines seiner innovativsten Musiktheaterstücke. 2011 bat der Dirigent Premil Petroviç Bruce LaBruce, PIERROT LUNAIRE mit Susanne Sachsse in der Hauptrolle zu inszenieren. Das Konzept dieser Bühnenversion beruht auf Schönbergs Idee des Cabarets: eine Traumwelt, erfüllt von „dekadentem Verlangen, Schuld, Angst und Rausch“ gespickt mit Horrorszenarien und ironisch-satirischem Humor. 2013 holt LaBruce seinen PIERROT LUNAIRE auf die Straßen Berlins und verfilmt eine dunkle Geschichte der Sehnsucht, der Liebe und der Transgression. Der Soundtrack des Films ist Petroviçs Neuinterpretation von Schönbergs melodramatischem Musical, gesungen von Susanne Sachsse. Auf einer wahren Geschichte beruhend, ist LaBruces PIERROT LUNAIRE die angemessen radikale queercore-Version eines der innovativsten Stücke atonaler Musik.

Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

Gewinner des Gay Teddy Bear Award 2014

Stimmen zum Film

Witty, creative, smutty, beautiful and entertaining.
projectcyclops, quietearth.us