Hey, Happy! DVD-Umschlag
Hey, Happy! DVD-Umschlag

Hey, Happy!

Ort
Kanada
Jahr
2001
Buch/Regie
Noam Gonick
Kamera
Paul Suderman
Mitwirkende
Jeremie Yuen, Craig Aftanis, Clayton Godson, John Simone, Dita Vendetta, Chelsey Perfanick, Sylvia Dueck, Lola Wong
Laufzeit
69 min
Farbe
Farbe
Fassung
Originalversion (englisch) mit deutschen Untertiteln
FSK-Freigabe
ab 16

Inhalt

Winnipeg, Kanada. Eine Stadt, die geprägt ist von Ödnis und Industrie. Man erwartet eine gigantische Überschwemmung, die alles Leben auslöschen wird. Doch das Warten stumpft ab. Und so kommen ganz andere, bizarre Sorgen zum Vorschein. Etwa die von Sabu, einem jungen Partymacher, der bei seinem nächsten Rave die Zweitausend voll machen will. Er hat sich vorgenommen, mit 2.000 Männern Sex zu haben, und nur noch einer steht aus. Das ist Sabus „Mission“. Der zu Bekehrende heißt Happy und ist ein hübscher, aber etwas trotteliger Schrat. Er findet sein Heil in der Ufologie und läßt sich von Aliens beraten. Die versprechen ihm, sie würden zu seinen Kindern an dem Tag, an dem das Ufo in Winnipeg landet. Zu Sabus großem Verdruß wird Happy jedoch von Spanky gekidnappt, einem bösartigen Friseur und selbsternanntem „gemeinsten Biest der Welt“. Spanky versklavt Happy in seiner ungastlichen Bruchbude. Sabus Besuch bei einer Geistheilerin sorgt jedoch für eine glückliche Wendung, und mit der Flut erfüllen sich schließlich alle Wünsche und „Missionen“, die die Protagonisten so rastlos verfolgt haben. „Hey, Happy!“ ist eine ungewöhnliche Erzählung aus apokalyptischer Zeit. Die Charaktere sind jung und sexy, der Look des Films ist mit seinen farbstarken CinemaScope-Bildern betörend, und die Filmmusik mit einem Mix von Trip-Hop bis zu Easy Listening macht den Film zu einem entspannten Trip, der die 1970er Jahre des letzten Jahrhunderts ganz schön alt aussehen läßt. „Selten findet man einen Erstlingsfilm, noch dazu gar eine phantasievolle Geschichte, der einerseits so logisch strukturiert ist und andererseits so intelligent unterhält. Gonicks sonderbare Welt wird von elaborierten poetischen Gesetzmäßigkeiten zusammengehalten, Mit einem starken Soundtrack und getragen vom Rhythmus des Rave ist „Hey, Happy!“ der ausdrucksstarke und stilsichere Film eines Talents, das man nicht aus den Augen verlieren sollte.“ (Katalog des Sundance Film Festival 2001)