Heimat ist ein Raum aus Zeit Plakat

Heimat ist ein Raum aus Zeit

Ort
Bundesrepublik Deutschland/Österreich
Jahr
2019
Produzent
Heino Deckert
Buch/Regie/Sprecher
Thomas Heise
Kamera
Stefan Neuberger, Peter Badel, Börres Weiffenbach
Kameraassistenz Österreich
Christoph Varga
Ton
Johannes Schmelzer-Ziringer
Tonbearbeitung
Markus Krohn
Mischung
Martin Steyer
Schnitt
Chris Wright
Schnittassistenz
Conny Albrecht
Assistenz des Regisseurs
Georg Oberhumer
Farbkorrektur
Stefan Neuberger
Filmgeschäftsführung
Barbara Konsek, Monika Lendl
Produktionsleitung
Prisca Beyer, Hanne Lassl
Herstellungsleitung
Tina Börner, Katharina Mosser
Coproduzenten
Johannes Holzhausen, Johannes Rosenberger, Constantin Wulff
Supervisor Postproduktion
René Frölke
Mastering und DCP
Paul Schön
Produktionsassistenz
Emilie Dauptain, Vaidute Fischer
Laufzeit
218 min
Medien für öffentliche Aufführungen
DCP, BD PAL und DVD Code 0 PAL
Farbe
Farbe und s/w
Fassung
Originalversion (deutsch) und Originalversion (deutsch) mit englischen Untertiteln (nur DCP)
FSK-Freigabe
ab 6
Kinostart
26. September 2019

Inhalt

Was bleibt? Biografien hinterlassen Spuren. Die Zeitläufte auch. Wie sich das eine zum anderen verhält untersucht Thomas Heise in „Heimat ist ein Raum aus Zeit“.

Der Film folgt den biografischen Spuren einer zerrissenen Familie über das ausgehende 19. und das folgende 20. Jahrhundert hinweg. Es geht um Menschen, die einst zufällig zueinander fanden, dann einander verloren. Deren verbliebene Kinder und Enkel jetzt verschwinden. Es geht um Sprechen und Schweigen. Erste Liebe und verschwundenes Glück. Väter, Mütter, Söhne, Brüder, Affären, Verletzung und Glück in wechselnden Landschaften, die verschiedene, einander durchwuchernde Spuren von Zeiten in sich tragen.

Eine Collage aus Bildern, Tönen, Briefen, Tagebüchern, Notizen, Geräuschen, Stimmen, Fragmenten. „Heimat ist ein Raum aus Zeit“ ist ein Nachdenken über die Zeit und die Liebe in ihr, den Menschen, in Tönen, Bildern und Sprache. Immer bleibt ein Rest, der nicht aufgeht.

Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

Gewinner des Caligari-Filmpreises 2019

Gewinner Meilleur long métrage de la Compétition Internationale Visions du Réel Nyon 2019

Gewinner Deutscher Dokumentarfilmpreis 2019

Gewinner Chantal Akerman Award Jerusalem Film Festival 2019

Gewinner The Avner Shalev—Yad Vashem Chairman’s Award For Artistic Achievement In Holocaust-Related Film Jerusalem Film Festival 2019

Stimmen zum Film

Ein großer Film, der bleibt.
Birgit Kohler, Internationales Forum des jungen Films
„Heimat ist ein Raum aus Zeit“ hat … das Potenzial, zum Rückgrat der gesamten Berlinale (2019) zu werden.
Hannah Pilarczyk, spiegel.de
Ein Film, der einen Weg weist zu dem, was deutsche Heimat sein könnte. Er handelt von einem Land, das er im Laufe von dreieinhalb Stunden erst entstehen läßt.
Katja Nicodemus, DIE ZEIT
Es läßt sich an „Heimat ist ein Raum aus Zeit“ studieren, wie wenige filmische Mittel man braucht, wenn man sie einzusetzen weiß.
Matthias Dell, spiegel.de
Ein monumentaler, ein sensationeller Film.
Thekla Dannenberg, perlentaucher.de
Irrsinnig spannend … faszinierend
Philipp Schwarz, critic.de
„Heimat ist ein Raum aus Zeit“. Es ist einer der Sätze, die man sofort versteht oder gar nicht.
Kerstin Decker, Der Tagesspiegel
Eine Offenbarung: Thomas Heises „Heimat ist ein Raum aus Zeit“
Daniel Kothenschulte, Frankfurter Rundschau
Im Kino wird es ganz still. Und niemand wendet den Blick ab von der Leinwand, auf der gerade eine Welt untergeht.
Dieter Kleibauer, Schwäbische Zeitung
A monumental film, judging by its construction, thematic range and duration (nearly four hours), „Heimat Ist ein Raum aus Zeit“ admirably avoids presenting history as a well-rounded story, instead inviting its viewers to reflect on what led from one event to the other.
Ioana Florescu, cineuropa

im Kino

Berlin

ab 26.09.2019
Wolf, Weserstraße 59
am 29.09. in Anwesenheit des Filmemachers und des Bildgestalters
ab 26.09.2019
KINO KROKODIL, Greifenhagener Straße 32
am 27.09.2019 19.00 Uhr in Anwesenheit des Filmemachers
ab 26.09.2019
fsk, Segitzdamm 2
01.10.2019
Deutsches Theater, Schumannstraße 13a
18.00 Uhr in Anwesenheit des Filmemachers
05.10.2019
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10
18.30 Uhr in Anwesenheit des Filmemachers

Dresden

28.10.2019
HELLERAU, Karl-Liebknecht-Straße 56
19.00 Uhr in Anwesenheit des Filmemachers

Hamburg

ab 24.10.2019
Abaton, Allendeplatz 3
am 27.10.2019 in Anwesenheit des Filmemachers

Hannover

11.10.2019
Kino im Sprengel, Klaus-Müller-Kilian-Weg 1

Heidelberg

03.10.2019
Karlstor-Kino, Am Karlstor 1

Heilbronn

28.09.2019
kinostar arthaus Heilbronn, Kirchbrunnenstraße 3

Kiel

03.10.2019
pumpe, Haßstraße 22

Köln

ab 26.09.2019
Filmpalette, Lübecker Straße 15
29.09., 03.10. und 06.10.2019

Leipzig

ab 26.09.2019
Cinémathèque Leipzig in der naTo, Karl-Liebknecht-Straße 46
am 02.10.2019 19.00 Uhr in Anwesenheit des Filmemachers

Nürnberg

ab 10.10.2019
Filmhaus Nürnberg im KunstKulturQuartier, Königstraße 93

Potsdam

27.09.2019
Thalia, Rudolf-Breitscheid-Straße 50

Weimar

04.10.2019
Kommunales Kino mon ami, Goetheplatz 11
19.00 Uhr