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Kein Ort

Ort
Bundesrepublik Deutschland
Jahr
2009
Produzent
Michael Truckenbrodt
Buch/Regie
Kerstin Nickig
Laufzeit
89 min.
Farbe
Farbe
Fassung
Originalversion (deutsch, englisch, polnisch, russisch, tschetschenisch) mit deutschen Untertiteln
Kinostart
15.04.2010

Inhalt

Der Tschetschenienkrieg ist fast aus unserem Bewußtsein verschwunden, doch nach wie vor herrscht dort die Gewalt. Der Konflikt hat sich über den gesamten Nordkaukasus ausgedehnt. Tausende Menschen sind auf der Flucht vor einer brutalen Diktatur des von Moskau installierten Despoten Ramzan Kadyrov. Die Europäische Union ist das Ziel vieler Flüchtlinge. Sie stellen hier die zweitgrößte Gruppe der Asylbewerber.
Die Berliner Filmemacherin Kerstin Nickig erzählt in „Kein Ort“ vier sehr persönliche Geschichten von Asylsuchenden aus dem Nordkaukasus. Sie begleitete die Flüchtlinge ein Jahr lang beim Versuche, das „Asyl“-angebot der Genfer Konvention wörtlich zu nehmen. Die Flüchtlinge sind dabei ständig mit den Abwehrmechanismen der europäischen Asylpolitik konfrontiert. Das wirkt sich in Polen, Österreich, der Ukraine und Deutschland unterschiedlich aus, führt aber zum gleichen Resultat: Kein Ort.

„Kein Ort“ ist ein aufrüttelnder Dokumentarfilm, der -- jenseits von spektakulären Flüchtlingsdramen -- die alltäglichen Auswirkungen einer restriktiven Asylpolitik auf Flüchtlinge in der EU zeigt. Vier Geschichten aus der Perspektive von Menschen, die nach Europa kommen und bleiben wollen -- weil sie keine andere Wahl haben.

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Pressestimmen

"Kein Ort" ist eine bewegende und eindringliche Dokumentation, die durch die Einzelschicksale berührt und eine vergessene Region wieder in das Bewusstsein der europäischen ZuschauerIn zurückholen möchte. Unbedingt reingehen und hingucken!
Undine Zimmer, aviva-berlin.de