Schnupfen im Kopf Plakat

Schnupfen im Kopf

Ort
Bundesrepublik Deutschland
Jahr
2010
Produzentin/Regie/Buch
Gamma Bak
Koproduzenten
Köszegi Edit, Surányi András (Digipost Kft)
Dramaturgie 2007 bis 2009
Cornelia Klauss
Dramaturgie 2003 bis 2004
Gina Kovacs
Recherche/Textredaktion
Michael Krause
Übersetzungen
Réka Gyulas, Finbarr Morin, Bryin Abraham
Kamera
Dieter Vervuurt
Kamera 2002 bis 2008
Ulrike Solbrig, Volker Langhoff, Christopher Rowe, Jancso Nyika, Neil Thompson
Ton
Manuel Wilhelm, Andrea Geiselhart
Montage
Szilvia Ruszev
Mischung
Till Wimmer
Farbkorrektur
Tobias Schaarschmidt
Mitwirkende
Gamma Bak, Janos M. Bak, Polly M Bak, Bak Zsófia, Friedhelm Bartscht, Jackie Crossland, Adele Eisenstein, Kristin Günther, Wiebke Müller, Alexandra Pätzold, Karsten Piel, Surányi András, Dieter Vervuurt
Laufzeit
92 min.
Farbe
Farbe
Fassung
Originalversion (deutsch, englisch, ungarisch) mit deutschen Untertiteln (Kino) bzw. mit deutschen (auch Deutsch für Hörgeschädigte), englischen, griechischen und ungarischen Untertiteln (Kauf-DVD)
FSK-Freigabe
ab 12
Kinostart
04. November 2010

Inhalt

Psychose. Eine Krankheit, die nicht heilbar scheint, eine Diagnose, die das Leben der Betroffenen buchstäblich auf den Kopf stellt. Nichts ist mehr, wie es war, an Aufenthalte in der Psychiatrie schließt sich eine oft lebenslange Abhängigkeit von Medikamenten an, deren Nebenwirkungen gravierend sein können. Über die Krankheit zu sprechen ist ein Tabu -- denn wer erklärt sich schon freiwillig für verrückt? Die selbst betroffene Autorin und Regisseurin Gamma Bak hat es zum ersten Mal überhaupt gewagt, über die diversen Stadien ihrer Krankheit einen autobiografischen Film zu drehen. Entstanden ist ein extrem intimes und faszierendes Selbstporträt, das nicht nur einen Einstieg in das komplexe Thema bietet, sondern auch einen direkten Einblick in das Ringen mit der Diagnose „Psychose“ und der damit verbundenen Stigmatisierung erlaubt.

Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

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Pressebilder

Pressestimmen

Eine beeindruckende Dokumentation (der Regisseurin) (des) täglichen Kampfes um ihr Leben
Anke Glasmacher, kobinet
Schnupfen im Kopf ist ein persönlicher Sieg und in filmischer Hinsicht herausragend.
Steffen Wagner, Festivalblog
Über die Fallstudie hinaus stößt „Schnupfen im Kopf“ damit das Nachdenken über „psychotische Erkrankungen“ und den gesellschaftlichen Umgang mit solchen an.
Sarah Sander, Schnitt
…ein Film, der allen Betroffenen und ihren Angehörigen hilft, die Probleme besser zu verstehen, die mit der Krankheit verbunden sind. Er ist auf einer zweiten Ebene auch eine Reflektion über Krisen, die jeden Menschen betreffen können.
Peter Gutting, kino-zeit.de
Wovon man nicht sprechen kann, das muß man filmen.
Georg Seesslen, getidan
Ohne jede Lamoyanz, ohne jede Geheimnistuerei, auch ohne offene Kritik am System eröffnet „Schnupfen im Kopf“ dem Zuschauer einen Zugang zu einer tabuisierten Welt.
Julia Teichmann, film-dienst

zu Kaufen

als DVD

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