Abseits aller Pfade

    Ort
    Irland
    Jahr
    2010
    Buch/Regie
    Dieter Auner

    Seit Urzeiten schon hütet die Familie von Albin Creta im Norden Transsilvaniens Schafe und führt ein hartes, entbehrungsreiches Leben. Die Hirten folgen ihren alten Traditionen in einem Rumänien, das sich mehr und mehr westlich und städtisch orientiert. Seit dem EU-Beitritt ihres Landes müssen sich die Schafbauern dem Wettbewerb stellen, ihre Produkte sind im Gegensatz zu Importen nicht mehr konkurrenzfähig. Dies veranlaßt einzelne Familienmitglieder, nach Deutschland zur Saisonarbeit auszuwandern. „Abseits aller Pfade -- Off The Beaten Track“ dokumentiert ein Jahr der bäuerlichen Gemeinschaft im Wandel. Der Wechsel von ruhiger Routine und emotionsgeladenen Momenten ergibt das ergreifende, einfühlsame Porträt einer aussterbenden Kultur und stellt entscheidende Fragen nach Lebensqualität, Wohlstand und der Sinnhaftigkeit von Fortschritt.

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    The Advocate For Fagdom

    Ort
    Frankreich
    Jahr
    2011
    Buch/Regie
    Angélique Bosio

    Achtung, Baby, dieser Film ist gefährlich! Sie sehen Massenvergewaltigungen und sadomasochistischen Sex, treffen Waffenfetischisten und Freunde des Naziregimes. Oder doch nicht? All das und noch viel mehr hat man Bruce LaBruce, dem Anführer und enfant terrible der Queercore-Filmszene, schon vorgeworfen. Und wäre der Satz nicht schon zu den Arbeiten von Pasolini geprägt worden, könnte man sagen, daß der Film- und Theatermacher alle heiligen Kühe unsittlich berührt hat. LaBruce provoziert, schockiert, ironisiert. Dabei ist er immer ein konsequenter Verfechter schwuler Interessen. „The Advocate For Fagdom“ ermöglicht einen Einblick in LaBruces Leben und Schaffen und zeigt die verschiedenen Facetten dieses Phänomens der Popkultur. Neben Filmausschnitten und seltenen Archivaufnahmen kommen Schriftsteller, Filmemacher, Galeristen, Schauspieler, Fotografen, Produzenten, Freunde und Liebhaber zu Wort. John Waters, Bruce Benderson, Harmony Korine, Gus Van Sant, Richard Kern, Rick Castro und andere interpretieren, geben ihre Eindrücke und Theorien wieder oder wissen Anekdoten zu berichten. „The Advocate For Fagdom“ ist das faszinierende Porträt eines Künstlers mit einzigartigen Talenten, einer komplexen Persönlichkeit im Krieg mit den Systemen. Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin Leider wurde in den Credits des Films der Fotograf Daniel Nicoletta nicht erwähnt. Der Produzent und die Regisseurin bitten hierfür um Entschuldigung.

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    Alex -- Süchtig nach Liebe

    Ort
    Kanada
    Jahr
    2014
    Regie
    Rodrigue Jean

    Alex ist jung, stark und schön. Einer ohne Vergangenheit und mit unsicherer Zukunft. Mit großem Selbstbewußtsein verkauft er seinen Körper in der feindseligen Atmosphäre des winterlich-kalten Montréal an Männer jeglichen Alters. Dabei ist er, der harte Hund, eigentlich ein Träumer. Seine Homies, seine Familie, das sind Bruno, Simon, Jeanne, Éric und Velma, allesamt gefangen in der gleichen Spirale von Zwang und Sucht. Sie sind die gefallenen Engel in einer Zeit voller Gewalttätigkeit und Düsternis, in der sie allein durch ihre Schönheit glänzen. Jean Genet könnte einen Menschen wie Alex beschrieben haben. Eine starke, direkte, harte Großstadterzählung aus einem rauhen Milieu voller Sex, Gewalt und Abhängigkeit.

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    All My Life

    Ort
    Ägypten
    Jahr
    2008
    Produzent/Buch/Regie/Schnitt
    Maher Sabry

    Rami ist 26, lebt in Kairo, hat einen gut bezahlten Job, liebt das Leben -- und er ist schwul. Nicht unbedingt offen, aber er versteckt sich nicht hinter heterosexuellen Beziehungen. Er war glücklich mit Walid, der ihn jedoch für eine Frau verlassen hat -- aus „Rücksicht“ auf die Familie. Ramis beste Freundin Dalia verläßt die Stadt, geht an die Uni von San Francisco und drängt Rami, mit ihr zu kommen. Karim, der beste Freund, Arzt, treibt sich gerne in der versteckten schwule Szene der Metropole herum, hat einen amerikanischen Liebhaber und wird bei einer Razzia beinahe verhaftet. Ahmad, Ramis Nachbar, ist ein strenggläubiger Muslim, der mit seinen unterdrückten Trieben hadert. Und Mina, der christliche Junge von gegenüber, begehrt Rami schon lange, lebt ungeoutet unter der Fuchtel seiner Mutter. Rami beginnt ein unstetes Leben und gibt sich mit Touristen ab, die auf der Suche nach Sex sind. Als er den charmanten jungen Atef kennenlernt, einen Kellner, muß er sich entscheiden: kann er jemandem lieben, der nicht aus seinen Kreisen stammt? Im Jahr 2001 wurden 52 Männer in der Discothek „Queen Boat” 2001 in Kairo verhaftet. Auf dieser Basis erzählt Autor und Regisseur Maher Sabry von der problematischen Realität schwulen Alltags in Ägypten. Die dreijährige Drehzeit ohne Budget und unter hohen Risiken, geprägt von Zensurbestimmungen und staatlichen Restriktionen, hat sich gelohnt: „All My Life“ ist ein Paradebeispiel des ägyptischen Untergrund-Films, ein politisches und poetisches Statement für den Kampf um Freiheit und (sexuelle) Selbstbestimmung. Und daß ein Ex-Mufti die sofortige Verbrennung des Films gefordert hat und ein führender Doktor dem Film unterstellt, er würde aufgrund der Darstellung von schwulem Sex die Verbreitung von Aids fördern, zeigt, wie massiv die staatliche und religiöse Unterdrückung Andersdenkender wirklich war und möglicherweise heute noch ist. Der Film ist ein wichtiges Zeitdokument aus dem vorrevolutionären Ägypten, einem Land, das in seiner Jahrtausende alten Geschichte noch nie eine demokratische Staatsform gesehen hat, eines Landes, dessen Zukunft niemand erahnen kann. Er entstand als „No-Budget-Film“ mit Laiendarstellern zu Teilen heimlich in Kairo und in San Francisco, wohin viele der Mitwirkenden im Exil leben.

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    Am Puls des Gletschers

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2015
    Buch/Regie
    Martina Treusch

    Ein Gletscher ist nicht einfach ein großer Eiswürfel. Ihn durchziehen Kanäle und Seen, er bewegt sich auf Gestein, Geröll oder Wasser in verschiedenen Temperaturen. Seine enormen Kräfte schieben und zerreißen ihn. Doch wie genau sich die riesigen Eismassen der Gletscher verändern ist in vielen Bereichen noch unbekannt. Eindeutige Vorhersagen sind unmöglich. Es ist das Ziel einer kleinen internationalen Gruppe von Wissenschaftlern, den Kilometer dicken Eispanzer Grönlands in seiner Bewegung zu erforschen. Sie wollen wissen, wie das Eis unter ihnen aufgebaut ist, denn erst dann können sie bessere Modelle zur Entschlüsselung der Gletscherdynamik entwickeln. Eine packende Dokumentation über den Klimawandel und seine Folgen. Der Film begleitet die Spezialisten des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts in die entlegenste Region unserer Erde, um die Geheimnisse des ewigen Eises zu entschlüsseln.

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    And You Belong

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2013
    Buch/Kamera/Schnitt/Regie
    Julia Ostertag

    Scream Club! Das Hiphop-Electro-Duo, 2002 in dem Künstlerort Olympia, Washington, von Sarah Adorable und Cindy Wonderful als Spaß-Projekt gegründet, ist zu einer der wichtigsten Bands der queeren Musikszene geworden. Sarah und Cindy vereinen ein internationales Netzwerk aus KünstlerInnen und MusikerInnen. Sie touren durch die USA und Europa, produzieren dabei Videos und Songs, gründen ein Plattenlabel und betreiben den Berliner Undergroundclub „FabLab“ in Kreuzberg. „And You Belong“ erzählt nicht nur die Geschichte zweier charismatischer Frauen und ihrer Freundschaft, er zeigt ein kreatives Umfeld in Berlin, wo nach wie vor Kultur ohne Kommerz möglich ist, und reflektiert Gender Roles, Pop-Feminismus und individuelle Kreativität jenseits des Mainstreams. Julia Ostertags Collage aus Archivaufnahmen, Fotos, Musikvideos, Skype-Interviews und ihr nah an den ProtagonistInnen gefilmtes Material läßt den Zuschauer eintauchen in den Scream-Club-Kosmos und liefert den Soundtrack einer queeren Dekade: ein mitreißendes Zeitdokument voller Lebensfreude und Spaß!

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    Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2014
    Produzentin/Buch/Regie
    Claudia Funk

    Unsere heutige Gesellschaft altert rasch, das Thema „Altern in Würde“ wird immer wichtiger. Welche Alternativen gibt es zum viel diskutierten Pflegemodell? Wie und unter welchen Umständen wollen wir selbst altern? Der abendfüllende Dokumentarfilm „Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder“ von Claudia Funk zeigt auf spannende und humorvolle Weise, wie im rumänischen Siebenbürgen ein ganz anderes Modell für das „Altern in Würde“ erfolgreich praktiziert wird. Dieses Modell eines gemeinsamen Lebens im Alter steht im Mittelpunkt des Films. Die Siebenbürger Sachsen leben in einer Zentralregion Rumäniens, die etwa so groß wie Bayern ist. Nach dem Sturz des Diktators Nicolae Ceaușescu 1989 sind von den etwa 120.000 Sachsen nur noch ca. 10.000 in ihrer Heimat geblieben, vor allem die Älteren und Alleinstehenden. Ungefähr 30 dieser Menschen im Alter zwischen 60 und 90 Jahren leben zusammen in einem Altersheim in Hetzeldorf/Aţel. Der einfühlsame Film beobachtet mit pfiffigem Witz, aufgenommen in klaren, schönen Bildern das Alltagsleben seiner Bewohner. Sie beackern 12 Hektar Land, kümmern sich um Kühe, Schafe und Hühner. Jeder tut das in seinem Tempo, jeder so lange und so gut er kann. Sie bekommen für ihre Arbeit etwas, was in Deutschland selten geworden ist: das Versprechen, in ihrer gewohnten Umgebung und in Würde alt werden zu können. Egal wie lange es dauert, egal, was es kostet. Sie werden im Altenheim gepflegt bis zum letzten Tag. Ein Drittel der anfallenden Kosten kann das Altenheim eigenständig erwirtschaften, der Rest kommt von Zuschüssen und Spenden. Aber die Arbeit ist nicht der einzige Grund, warum jeder hier seine Aufgabe hat. „Das macht auch etwas mit dem Menschen”, sagt Ursula Juga Pintican, die Leiterin der Diakonie Mediasch, dem Träger des Altenheims. „Man gibt ihm ein bißchen mehr das Gefühl, daß er gebraucht wird. Daß er nicht nur hergekommen ist, und da jetzt wartet auf sein Ende.“ Die Jury der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) hat den Film einstimmig mit dem Prädikat „wertvoll“ ausgezeichnet. Er ist „ein kluger Dokumentarfilm“, in dem sich „die Autorin auf unaufdringliche Art ihren Protagonisten nähert und ihnen immer genügend Raum und das Vertrauen gibt, zu Wort zu kommen und ihre Sicht auf das Leben zu offenbaren. Das Altenheim von Atel gleicht einer Alten-WG, in der sich die Bewohner gegenseitig unter die Arme greifen und damit noch nicht vollständig aufs Altenteil ,abgeschoben‘ wurden. [.] Das kann auch ein generelles Modell für das Zusammenleben in einer alternden Gesellschaft sein“, urteilte die FBW-Jury.

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    Bandaged

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland/USA/Frankreich
    Jahr
    2009
    Regie
    Maria Beatty

    Die betörend schöne Lucille wird bald 18. Endlich kann sie der Enge der einst prächtigen Villa entkommen, die sie mit ihrer Großtante und ihrem Vater teilen muß. Ihr Traum: ein Literaturstudium. Der herrschsüchtige und ätherabhängige Vater, ein Chirurg, will sie jedoch zu einem Medizinstudium zwingen. Sie soll ihn später einmal bei seinen Versuchen unterstützen, Menschen perfekter zu heilen als die Medizin es je konnte. Dann kommt es zu einem rätselhaften Unfall: Lucilles Gesicht ist verätzt, sie ist bandagiert ans Bett gebunden und für ihren Vater ein ideales Subjekt für seine bizarren Versuche mit Hauttransplantationen. Für Lucilles Pflege (und vor allem zu ihrer Überwachung) engagiert er die Krankenschwester Joan. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich schon bald eine leidenschaftliche Liebe. Doch nicht nur ihre Affäre ist eines von vielen Geheimnissen des alten Hauses. Denn was wird geschehen, wenn Lucille, von den Bandagen im Gesicht befreit, noch mehr Freiheit ersehnt? „Bandaged“ ist ein sehr erotisches lesbisches Drama mit viel Camp, eine Verneigung vor den düsteren Krimiklassikern der 1950er und 1960er Jahre. In der Rolle der Joan brilliert Susanne Sachsse („The Raspberry Reich“, „alaska.de“).

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    BearCity

    Ort
    USA
    Jahr
    2010
    Regie
    Douglas Langway

    Sommer in New York: die Bären kriechen aus ihren Höhlen, und der hübsche Szene-Neuzugang Tyler macht sich auf, zwischen Schauspielerkarriere und Kellnerdasein die große Liebe zu finden. Denn er steht nicht auf Seinesgleichen, sondern auf richtige, ganze Kerle. Auf der Suche nach dem Mann seines Lebens trifft er haarige Typen und tonnenweise Bärenaction. Tyler taucht ein in die Bären-Community: zwar scheint es für einen unbehaarten Jungen schwer, die Brummbär-Liebe zu finden, aber seine neuen Freunde, das „magenkranke“ Schwergewicht Michael, dessen heißblütiger Lover Carlos sowie Brent und Fred, das fast monogame Traumpaar, weisen ihm den Weg zu Roger, dem grauhaarigen Traumprinz der Szene. Und dessen Herz gilt es zu erobern… Ein Großstadtabenteuer voller Spaß, Bier, Sex und Bowling! „Queer As Folk“ trifft „Sex In The City“: hysterische Mitbewohner, der zartbesaitete Onkel Mel, frivole Barbecues, lange Nächte und exotische Rituale – ein wahrhaft bäriger Sommer in Manhattan!

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    BERLIN -- layers of movement

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2017
    Produzentin/Konzept/Regie
    Natascha Küderli

    Berlin – eine Stadt in ständiger Veränderung und Bewegung. U- und S-Bahnen, Busse, Schiffe, Züge, Räder, Flugzeuge, Autos und Fußgänger bewegen sich neben-, über-, unter- und miteinander. Sie tun dies im Tunnel, in der Luft, über Gleise, Straßen, Flüsse, Wege und Stege – wie in einem eigens choreographierten Tanz. Es ist der Puls Berlins, der den Betrachter bannt. Die Künstlerin Natascha Küderli komponiert in ihrem Film ein Miteinander dieser Bewegungsebenen. Dabei zeigt sie nicht nur den scheinbar immerwährenden Trubel, sondern auch die ruhigen Momente, wie etwa die Menschen auf den Start- und Landebahnen des stillgelegten Flughafens Tempelhof. „BERLIN – layers of movement“ vibriert im Rhythmus der Metropole. Seit dem legendären Stummfilmklassiker „Berlin. Die Sinfonie der Großstadt“ wurde das brodelnde Geschehen auf Berlins Schienen, Straßen und Gewässern nicht mehr so faszinierend gezeigt wie hier.

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    Blackmail Boys!

    Ort
    USA
    Jahr
    2011
    Produzenten/Buch/Regie/Musik/Schnitt
    Bernard Shumanski, Richard Shumanski

    Sam und Aaron sind noch jung, aber schon seit einiger Zeit ein festes Paar, sie lieben sich sehr und wollen heiraten. Sam ist nach Chicago gezogen, um die Kunstschule zu besuchen. Um das Studium zu finanzieren, muß er anschaffen. Aaron, der weit entfernt lebt, hält die Distanz nicht aus und folgt ihm. Beim Wiedersehen erfährt Aaron erstmals, daß sein Freund sich prostituiert, um überleben zu können. Doch als er herausfindet, daß einer von Sams Kunden der homophobe, verheiratete evangelikale Prediger und Buchautor Andrew Kenneth Tucker ist, fassen die beiden einen Plan: sie wollen den heuchlerischen Kunden mit einem heimlich aufgenommenen Video erpressen, um sich mit dem Geld ein ruhiges Leben gönnen zu können. Doch sie haben nicht damit gerechnet, daß Tucker nicht nur ein Heuchler, sondern auch ein brutaler Typ ist… Der neue Film von Bernard und Richard Shumanski („Wrecked“), sexy und freizügig erzählt im Stil des jungen Gregg Araki, mit einem Überraschungsauftritt von Mumblecore-Star Joe Swanberg als evangelikaler Prediger Tucker.

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    BoY

    Ort
    Philippinen
    Jahr
    2009
    Regie
    Auraeus Solito

    Boy ist im Begriff, volljährig zu werden, hat ein wenig auf der Tasche, und statt es wie bisher in Comics und Aquarienfische zu investieren, möchte er das Geld nun für Liebe ausgeben. Denn davon gibt es wenig in seinem Leben mit einer ständig diskutierenden Mutter und einem abwesenden Vater, der sich längst für eine neue Familie entschieden hat. Sein erster Besuch in einem Nachtclub läßt ihn eine ganz neue Welt entdecken: die Welt von Transvestiten, käuflicher Liebe, Alkohol und Drogen. Und die der philippinischen „Macho Dancer“, die den hübschen Jungen schon bald umschwirren wie die Motten. Doch kann so ein Macho Dancer wirklich die große Liebe sein? Mit einfachen Mitteln liebevoll inszeniert zeichnet Regisseur Auraeus Solito (Gay Teddy Bear Award 2006 für „The Blossoming Of Maximo Oliveiros“) eindrücklich Portraits seiner Figuren, die in einem Spannungsfeld von Korruption, Armut und Sexualität ihren Weg suchen.

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    Buffering… es wird geladen

    Ort
    Großbritannien
    Jahr
    2011
    Buch/Regie
    Darren Flaxstone, Christian Martin

    Die Wirtschaftskrise macht ja bekanntlich vor nichts und niemand Halt. Besonders betroffen kann man dann in angelsächsischen Ländern sein, wo es eine gewisse Tradition gibt, auf Pump zu leben. Dafür hat man dann aber auch ein Häuschen im Grünen, ein modernes Auto und überhaupt ganz viel Spaß. Oder eben auch nicht, wenn der Chef verkündet, ab sofort sei die Arbeitszeit reduziert -- und damit das Einkommen. In diesem Fall trifft es ein junges schwules Paar, das sich in Bristol häuslich eingerichtet hat -- gleich beide müssen finanziell sehr viel kürzer treten. Wie nun zu Geld kommen? Das Sexleben der beiden Jungs ist auf jeden Fall ausgiebig, und so kommt einer der beiden auf den Trichter, das nächtliche Treiben mit einer versteckten Kamera zu filmen und das dann im Internet anzubieten. Schnell steigt der Kontostand wieder, und noch mehr, als der andere Partner davon erfährt, daß er heimlich gefilmt wurde, ziemlich enttäuscht über den Vertrauensbruch ist und dann aber doch in das Spiel einwilligt, als er das Mahnschreiben der Bank sieht. Und als dann noch eine etwas merkwürdige Freundin ins Haus kommt, wird der Laden richtig professionell: mehr Kameras, und vor allem: ein Dreier muß her, das Sexereignis des Jahres soll es werden. Wer eignet sich dazu besser als das sportive Schnuckelchen von nebenan… Von Christian Martin und Darren Flaxstone, den Machern von „Shank“, kommt eine turbulente schwule Komödie der etwas anderen Art. Denn eins geht immer: Sex sells -- in jeder Beziehung.

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    Building The Gherkin -- Norman Foster baut in London

    Ort
    Schweiz
    Jahr
    2005
    Buch/Regie
    Mirjam von Arx

    Kann ein einziges Gebäude die Karriere eines Architekten beeinflussen, das Image einer globalen Firma und die Skyline einer Weltstadt? Genau ein Monat und ein Tag nach dem Anschlag aufs New Yorker World Trade Center wird in London der erste Stahlträger eines neuen Wolkenkratzers in Position gehievt. Die Frage ist unvermeidlich: Ist es richtig, einen so aufsehenerregenden Turm mitten im Londoner Finanzviertel zu bauen, an einem Platz, wo schon einmal eine Bombe hochging? Doch auch sonst gibt das vierzigstöckige Hochhaus Anlaß zu Kontroversen. Norman Foster, einer der visionärsten zeitgenössischen Architekten, nennt sein Design des Swiss Re London Hauptquartiers "radikal -- in sozialer, technischer, architektonischer und räumlicher Hinsicht". Größe und Form des neuen Turmes sind in der Tat so radikal, daß das Gebäude in den Medien von Beginn weg als "erotische Gurke" bezeichnet wird. Wird "The Gherkin" am Ende zu dem Wahrzeichen, von dem alle träumen?

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    Camminando verso -- Gemeinsam gehen

    Ort
    Italien
    Jahr
    2011
    Regie
    Roberto Cuzzillo

    Turin. Emina, aus Bosnien geflohen, arbeitet in einem Schnellimbiß und in der Stadt seßhaft geworden, quält ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit. Halt und Trost in ihrer Einsamkeit findet sie bei ihrer Mitbewohnerin Antonia, die der verschlossenen Frau geradezu verfallen ist. Als aber Emina einen mysteriösen bosnischen Mann trifft, wird sie zu dem fast Unmöglichen gezwungen: sie muß sich dem stellen, was sie schon längst hinter sich gelassen glaubt.

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    Contracorriente -- Gegen den Strom

    Ort
    Peru/Kolumbien/Frankreich/Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2010
    Buch/Regie
    Javier Fuentes-León

    Miguel und Maria sind ein glückliches Paar, frisch verheiratet, ein Kind wird erwartet. In seinem Dorf ist Miguel als Fischer ein angesehenes Mitglied der Gemeinschaft. Ein perfektes Idyll, wäre da nicht der Mann aus der Stadt, ein Maler, mit dem sich Miguel immer wieder trifft. Die Dorfbewohner ahnen, der Zuschauer sieht es: Santiago und Miguel sind auch ein Paar, wenn auch ein heimliches. Doch ein Schicksalsschlag stört die Idylle -- und fügt sie auf ganz neue, unerwartete Weise wieder zusammen. „Contracorriente -- Gegen den Strom“, ein Film mit einem großen Herzen, inszeniert in wunderbaren Bildern, eine universelle Geschichte von unterdrücktem Begehren, Leidenschaft und wahrer Liebe.

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    Dem Himmel ganz nah

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland/Rumänien
    Jahr
    2010
    Buch/Regie
    Titus Faschina

    Dumitru Stanciu ist einer der letzten Berghirten Europas. So wie seine Vorfahren seit tausenden Jahren, zieht er mit seiner Schafherde Sommers wie Winters über die Weiten des transsilvanischen Karpatenbogens; ganz nah am Himmel entlang. Er lebt in den Mythen seiner Berge, zwischen Bären und Wölfen, in Sonne, Wind, Schnee und Eis und ständiger Sorge um seine Tiere… Wenn er bald seinen Schafspelz an den Nagel hängen wird, stirbt unwiederbringlich ein Stück des Alten Europas. Oder wird sein Sohn Radu die Herde übernehmen?

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    Dr. Ketel -- Der Schatten von Neukölln

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2011
    Schnitt/Regie
    Linus de Paoli

    Eine mysteriöse Serie von Einbrüchen hält Berlin-Neukölln in Atem. Dahinter steckt Dr. Ketel, der Medikamente im Namen der Gerechtigkeit stiehlt und diejenigen damit versorgt, die sie brauchen. Im Neuköllner Untergrund heilt und pflegt Dr. Ketel -- Der Schatten von Neukölln -- diejenigen, für die Krankenhaus- und Arztbesuche unerschwinglich geworden sind. Die Kriminalität steigt, die Staatsgewalt zieht sich zurück und private Sicherheitsfirmen boomen. Aus Amerika wird die Sicherheitsexpertin Louise eingeflogen, die bei der Aufklärung der Apothekeneinbrüche helfen soll. Bald ist sie Ketel auf der Spur. Beklaut von seinem Komplizen und verfolgt von den Sicherheitsleuten um Louise zieht sich die Schlinge zu um Ketel, der in einen gefährlichen Strudel aus Passion und Illegalität gerät. Angezogen von einer geheimnisvollen Schönheit, merkt er nicht, daß seine Leidenschaft ihn immer mehr in Gefahr bringt.

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    EastSiders · Season 1

    Ort
    USA
    Jahr
    2012
    Buch/Regie
    Kit Williamson

    Los Angeles, der von Schwulen bevorzugte Bezirk Silver Lake: Cal und Thom sind ein Paar, wie es im Buche steht. Doch beide sind nicht nur äußerst attraktiv, sondern sich auch ihrer Vorzüge bewußt und daher durchaus außerehelichen Eskapaden nicht abgeneigt. Als Cal herausfindet, daß Thom ihn mit dem jungenhaften Jeremy betrogen hat, wird die Beziehung auf den Kopf gestellt. Was ist stärker: die Lügen, mit denen sich die beiden Charmebolzen etwas vormachen, oder ihre Sturheit, die es ihnen erlaubt trotz aller Streits zusammenzubleiben? Die erste Season der erfolgreichen Webserie „EastSiders“ jetzt in Spielfilmlänge! Ein überraschgender, aufschlußreicher und humorvoller Blick in die Homoszene der kalifornischen Glamour-Metropole, der – ganz nebenbei – ausgesprochen sexy ist.

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    Feriado. Erste Liebe

    Ort
    Ecuador/Nowegen
    Jahr
    2014
    Buch/Regie
    Diego Araujo

    Auf so was hat Juan Pablo, den sie alle nur Juanpi nennen, ja wohl gar keinen Bock: schon wieder die großen Ferien bei seinem Onkel zu verbringen. Mit Cousins und Cousinen, mit denen er kaum etwas anfangen kann, weit weg von der Stadt in den Bergen. Zumal der Onkel gerade heftig in den Schlagzeilen ist durch skandalöse Bankgeschäften, mit denen er unzählige Menschen um ihre Ersparnisse gebracht hat. So oft es geht, haut Juanpi ab, das aufgeregten Chaos in der Familie ist gar nichts für den sensiblen Jungen, der gerne zeichnet und seinen Gedanken nachhängt. Auf einem seiner Streifzüge begegnet er dem hübschen Juano aus dem nahegelegenen Dorf und fühlt sich von ihm seltsam angezogen. Juano ist wild, hat schwarze Haare, hört Heavy Metal und schraubt an Motorrädern. So jemand ist Juan Pablo noch nie begegnet, und auch seine Gefühle für ihn sind völlig neu… Das Leben beginnt heute: FERIADO erzählt in traumhaften Bildern und mit authentischen Darstellern die Geschichte eines Jungen am Ende der Pubertät. Große Gefühle, erste Liebe, erwachende Sexualität: Autor und Regisseur Diego Araujos Film nimmt uns mit in die junge Welt Juanpis, der feststellt, daß er zu sich selbst finden muß, um sein Glück zu finden. Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

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    Foto: OSTKREUZ

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2015
    Buch/Regie/Kamera
    Maik Reichert

    „Ostkreuz“ ist die bekannteste und erfolgreichste Fotoagentur in Deutschland. 1990 von Fotografen aus der ehemaligen DDR gegründet, sind heute 20 Fotografen aus Ost und West in der Agentur organisiert. Alle haben unterschiedliche Arbeitsweisen und Auffassungen, aber eines vereint sie: humanistische Weltsicht und engagierte Dokumentarfotografie. Maik Reicherts Film beleuchtet sieben sehr verschiedene Fotografen und zeichnet in sorgfältigen Portraits ihre gemeinsame Passion, Bilder zu machen. Im Zentrum stehen Ute Mahler und Werner Mahler, die in den Hamburger Deichtorhallen eine Werkschau aus 500 Bildern ausstellen. Genau wie die anderen Gründer, etwa Sibylle Bergemann und Harald Hauswald, haben sie vor 1990 bereits selbstständig fotografiert und das Leben der Menschen in der DDR dokumentiert. Harald Hauswald führt uns in diese Zeit zurück: mit seinen lebendigen Erinnerungen und seiner besonderen Schwarz-Weiß-Fotografie. Annette Hauschilds großes Thema ist die Heimatlosigkeit der Roma. Maurice Weiss fotografiert häufig im Bundestag. Bei der Bundestagswahl konnte er in der SPD-Zentrale am Wahlabend die ersten Ergebnisse dokumentieren. Auch Julian Röder bewegt sich im Feld der Politik: Er mischt sich bei Demonstrationen unter die Protestierenden und versucht, mit seinen Fotos Stellung zu beziehen. Linn Schröder zeigt ganz andere Grenzerfahrungen: die des eigenen Körpers. Sie exponiert sich am weitesten im privaten Bereich. Alle Fotografen gehen an Grenzen, ob an politische, physische oder imaginäre. Der Dokumentarfilm kommt seinen Protagonisten ganz nahe und zeigt, wie unsere Bilderwelt von dieser engagierten zeitgenössischen Fotografie geprägt wird. Er ist auch ein Dokument davon, wie wichtig genaues dokumentarisches Arbeiten heute sein kann.

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    fucking different

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2005
    Buch/Regie
    Eva Bröckerhoff, Jürgen Brüning, Michael Brynntrup, Martina Minette Dreier, Juana Dubiel, Undine Frömming, Isabella Gresser, hollyandgolly, Heidi Kull, Markus Ludwig, Peter Oehl, Nathalie Percillier, Kristian Petersen, Jörg Andreas Polzer, Michael Stock, Waltraud M. Weiland, Ades Zabel

    Sonntagmorgen im Bett. Ein lesbisches Paar fantasiert: „Wie wärst Du, wenn Du ein schwuler Typ wärst?“ -- „Dann wär´ ich so´n richtiger Kerl…“ Das Gedankenspiel geht weiter, doch schnell kommen Fragen auf: „Meinst Du, die spülen sich vor dem Sex den Darm aus? Und zieht man einen Cockring eigentlich über einen steifen oder schlaffen Schwanz?“ Um Sex, Liebe und viel viel mehr drehen sich die 15 Kurzfilme, die fucking different versammelt. Von der plötzlichen Lust beim Tennisspiel bis zum Besuch im Penismuseum von Rejkjavik -- diese Filme erzählen Lesben alles, was sie schon immer über Schwule wissen wollten und verrät Schwulen noch längst nicht alles über Lesben. Die Titel: Martina; BLUE BOX BLUES; Der Hammer; Mit Herz; Der andere Planet; Sternenstaub verloren…; Die Fahrradbotin; Motorcycle In Love; Schwule Elfen; calling an ocean; Who Is Afraid Of?; Geile Sau; Pracht; Melancholy Rose Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

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    Good Boys

    Ort
    Israel
    Jahr
    2004
    Buch/Regie/Kamera/Produktion
    Yair Hochner

    Der 17jährige Meni liebt modische Kleidung, er hat eine eigene Wohnung und ist von den schönen Dingen des Lebens durchaus angetan. Seinen Lebensunterhalt finanziert er sich selbstbewußt als Callboy. Eines Abends bestellt ihn ein Kunde zusammen mit einem anderen Stricher zu sich nach Hause, um sie beide beim Sex zu beobachten. Dabei funkt es zwischen den Jungs unerwartet. Sie verbringen auch den Rest der Nacht zusammen und versprechen am Morgen, sich wieder zu treffen -- doch ihr Alltag als Stricher erschwert das erneute Zusammenkommen. Und dann fällt Tal auf einen Cop herein, der ihn nach dem Sex in seiner Wohnung einsperrt, um mit ihm als Sexsklaven für Politiker Geld zu verdienen. Doch nach qualvollen Stunden gelingt Tal die Flucht, und er macht sich auf die Suche nach Meni. Bei dem ist zwischenzeitlich seine ehemalige Frau aufgetaucht, um das gemeinsame Baby bei ihm abzugeben, weil die Drogenabhängige im Großbordell Geld verdienen muß und dort keine kleinen Kinder geduldet werden. Auch Meni macht sich mit einem Kumpel und dem Baby auf die Suche nach Tal.

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    Greek Pete

    Ort
    Großbritannien
    Jahr
    2009
    Buch/Regie/Kamera
    Andrew Haigh

    London. Pete ist jung, attraktiv und immer geil. Und er träumt von viel Geld, einem großen Haus und einem Leben in Luxus. Der einfachste Weg dazu führt für ihn über seinen Körper.Als Escortboy macht er fast alles,solange er Geld dafür bekommt. Liebe und Arbeit zu trennen fällt ihm nicht schwer, doch sein Boyfriend, selbst Escort, stört sich an Petes Kunden. Regisseur Andrew Haigh erzählt ein Jahr im Leben eines Callboys. Um ein authentisches Bild zu vermitteln, hat er dafür mit Jungs aus dem Sex-Business gedreht, und oftmals verwischen dabei die Grenzen zwischen Fiktion und Dokumentation. Zwar ist alles Gezeigte authentisch,muß aber nicht so stattgefunden haben. Vielmehr geht es um den Versuch, einen echten Einblick in die Lebenswelt der Jungs zu erlangen, fernab von weichspülender "American-Gigolo"-Romantik oder schmuddeligem Drogenstrichsex.

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    The Happy Sad

    Ort
    USA
    Jahr
    2013
    Regie
    Rodney Evans

    Zwei junge Paare in Brooklyn, New York: Marcus und Aaron sind seit sechs Jahren zusammen. Ihre Liebe scheint gefestigt, auch wenn beide Partner bisweilen gerne mit anderen Männern flirten. Nachdem der vage Beschluß gefaßt wurde, die Beziehung etwas zu öffnen, läßt sich Aaron mit dem jungen und betörend charmanten Musiker Stan ein. Dieser wurde soeben von seiner Freundin, Annie, sitzengelassen -- angeblich wegen einer Frau. Als Marcus feststellen muß, daß für seinen Lebensgefährten Stan doch mehr zu sein scheint als eine gelegentliche Fickgeschichte, wird die Beziehung der beiden auf eine harte Probe gestellt. Und Stan muß sich entscheiden: will er mit einem Mann zusammen sein? Oder zu der Frau zurückkehren, die er auch liebt. „The Happy Sad“ ist ein vielschichtiges Großstadtdrama, in dem sich die Leben zweier Paare auf enge Weise miteinander verflechten. Und sich moderne Twentysomethings die Frage stellen müssen: was ist mehr wert, ein aufregendes Leben oder eine Beziehung?

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    Hustler White

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland/Kanada
    Jahr
    1996
    Buch/Regie
    Bruce LaBruce, Rick Castro

    „Hustler White“ ist eine romantische Komödie über die Stricher auf dem Santa Monica Boulevard in Los Angeles. Monti, ein schlagfertiger Junge, der eher zufällig als Stricher auf dem Santa Monica Boulevard anschafft, wird von einem bohemienhaften Deutschen namens Jürgen Anger beobachtet. Anger ist nach L. A. gekommen, um seine Memoiren zu schreiben. Monti hat soeben einen Kunden ausgeraubt. Er haut ab, fährt dabei einem anderen Stricher das Bein ab und begeht Fahrerflucht. Von diesem Moment an scheint Anger dem schönen Jüngling so verfallen wie einst Gustav von Aschenbach seinem Tadzio. Einige der Charaktere, die wir im Laufe des Films kennenlernen, sind Eigil, der S tricher, der von Monti überfahren wurde, Piglet, der unglücklich in Eigil verliebt ist. Da ist ferner der Freier Steve Blake, ein religiös orientierter Country-&-Western-Sänger, der mit seinen Jungs am liebsten Reiterspiele veranstaltet, oder der mysteriöse Leichenbestatter, dessen Obsession darin besteht, Strichjungen in Plastikfolie einzupacken und sie dann umzubringen. Die Erzählstruktur des Films orientiert sich an Robert Altmans "Short Cuts", aber man findet auch Elemente aus „Alice im Wunderland“, ”Was geschah wirklich mit Baby Jane?¡ und -- natürlich -- „Tod in Venedig“. Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

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    The Invisible Men

    Ort
    Israel/Niederlande
    Jahr
    2012
    Regie
    Yariv Mozer

    Drei schwule Palästinenser sind vor ihren Familien geflohen sind und halten sich jetzt illegal in Tel Aviv auf: Louie, 32, der sich seit acht Jahren in Tel Aviv versteckt; Abdu, 24, der in Ramallah geoutet wurde und daraufhin von den palästinensischen Sicherheitskräften der Spionage beschuldigt und gefoltert wurde und von Faris, 23, der von der West Bank nach Tel Aviv vor seiner Familie floh, die ihn töten wollte. Um zu überleben, suchen sie Asyl in Drittländern, jenseits von Israel und ihrer Heimat Palästina. Yariv Mozers Dokumentarfilm erzählt erschütternde, aber auch Mut machende Geschichten über einen Aspekt des Nahost-Konflikts, der so noch nie thematisiert wurde und der auch vielen Bewohnern der Region verborgen bleibt.

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    Jeder schweigt von etwas anderem

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2006
    Buch/Regie
    Marc Bauder, Dörte Franke

    Jede Familie hat ein Geheimnis, einen dunklen Punkt, den keiner berühren will. Ihrer liegt in einem Land, das heute gar nicht mehr existiert: eine Reiseleiterin, ein Pfarrerehepaar, ein Schriftsteller. Man sieht ihnen nicht an, daß sie einmal inhaftierte Staatsfeinde der DDR und später "freigekaufte" Bundesbürger waren. Über das damals Geschehene in der Familie miteinander zu reden, erscheint oft unmöglich. Denn als sie für ihre "falschen" Gedanken und ein paar verbotene Bücher ins Gefängnis gesteckt wurden, bedeutete dies auch für die eigenen Kinder und Eltern Trennung, Repression und Angst. Bei allen sitzen die Verletzungen aus dieser Zeit tief und darüber zu schweigen ist leichter, als alte Wunden aufzureißen. Sie waren damals im selben Alter, in dem ihre Kinder heute sind. Nun wächst der Druck, das Schweigeabkommen zu brechen. Drei deutsche Familiengeschichten aus der geschätzten Zahl von 250.000 politischen Gefangenen der DDR. Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

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    Kawa

    Ort
    Neuseeland
    Jahr
    2011
    Regie
    Katie Wolfe

    Nach einem Buch von Witi Ihimaera („Whale Rider“): Eine ungewöhnliche Coming-Out-Geschichte in einem stimmigen Setting. Auckland, neuseeländischer Mittelstand, glückliche Familie, schönes Haus. Kawa (Calvin Tuteao) ist ein stolzer Ehemann und Vater, erfolgreich im Beruf, ein Mann, der alles hat. Bald soll er, ganz dem kulturellen Erbe einer Maori-Familie verpflichtet, die Führung der (Groß-)Familie übertragen bekommen. Doch so einfach ist das alles natürlich nicht, denn: Kawa hat auch ein Geheimnis, er sucht gerne Badehäuser auf, und das nicht zum Schwitzen, nein: er steht auf Männer. Er hat auch einen Geliebten, einen smarten jungen Schauspieler (Dean O'Gorman). Natürlich läßt sich das Geheimnis nicht verbergen, denn eines Abends werden die beiden von Kawas Mutter beobachtet, wie sie sich küssen. Die Konsequenz: Kawa soll aus seiner Familie verstoßen werden. Doch gibt es wirklich nur diesen einen Weg? Kann es keine Versöhnung zwischen Althergebrachtem und Moderne geben? Die Familie ist gezwungen, wieder zusammenzufinden und mit sich ins Reine zu kommen. Aber wie wird das allen Beteiligten gelingen? Vor der überwältigenden Küstenkulisse der neuseeländischen Nordinsel entfaltet sich ein beeindruckendes und sinnliches Drama.

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    Kinder. Wie die Zeit vergeht.

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2007
    Buch/Regie
    Thomas Heise

    Auf einem weißen Kerosintank eines riesigen, weitgehend menschenleeren Geländes einer Raffinerie steht in großen Lettern das Wort TOTAL. Hinter jedem der nächtlich erleuchteten Fenster eines Wohnblocks des nahen Halle-Neustadt kann man Menschen bei ihren Verrichtungen sehn. Einer der Menschen ist Jeanette. Sie ist 24 Jahre alt, arbeitslos in Umschulung, allein. Ihre Kinder Tommy (8) und Paul (3) schlafen nebenan. Jeanette betrachtet Fotos ihrer Kinder. Sie hat einen Traum: Busfahrerin werden. Jeanette hat ein drittes Kind, Annabelle, und ist mit Guido zusammen. Jeanette und Guido fahren Bus. Tommy ist 15, so alt wie seine Mutter, als sie mit ihm schwanger wurde, in der siebenten Klasse, im neunten Schuljahr. Er sitzt im Klassenraum vor seinem Lehrer. Er will einen Antrag auf Verlängerung seiner Schulzeit stellen. Er weiß nicht, warum: "Ich denk mir was aus." Jeanettes Mutter Ingrid ist Hausfrau, ihr Vater Heinz arbeitet im Vierschichtdienst auf dem Gelände der Raffinerie. Jetzt sind Jeanette, seine Tochter und vier seiner Söhne aus dem Haus. Tino (18), der jüngste, wohnt noch Zuhause. Vater und Sohn sprechen nicht miteinander. Tino ist in der Lehre zum Fachlageristen und will ein Nazi sein. Tino will verstanden werden. Paul (10), Jeanettes zweiter Sohn erhält seine Bildungsempfehlung. Er könnte aufs Gymnasium, will aber nicht. Er schießt ein Tor gegen den Sportverein mit dem alten Namen SC LEUNA, jetzt TOTAL. (Text: Thomas Heise) Ruhig und geradezu lakonisch schauen wir in diese Welt. Wir erleben Krisengespräche zwischen Tommy und seinem sehr souveränen Lehrer. Wir lernen seinen rechtsradikalen Freund kennen und seinen Bruder, der gut in der Schule ist, aber nicht aufs Gymnasium will ("meine Mutter will das auch nicht"). Thomas Heise ist ein Meister der Einfühlung. Und so wirken seine Berichte aus den ganz normalen Familien niemals denunzierend. Heise stellt sich deutlich auf die Seite derer, die er beschreibt und kann dadurch viel mehr Details und Zwischentöne beschreiben als es unbeteiligte Beobachter könnten.

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    Kommen Rührgeräte in den Himmel? Ein Film über Nachhaltigkeit

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2016
    Buch/Regie
    Reinhard Günzler

    Carmen stammt aus der Schweiz und studiert Design im exotischen Thüringen. Nachdem ihr nagelneuer Mixer bei dem aufwühlenden Versuch, einen Kuchen zu backen, den Geist aufgegeben hat, entdeckt sie auf einem Jenaer Flohmarkt ein Rührgerät aus DDR-Zeiten. Es leuchtet in grellem Orange, ist deutlich älter als sie selbst -- und trotzdem noch tadellos in Form. Es heißt RG 28. Carmen ist von dem Rührer aus dem „Elektrogerätewerk Suhl“ fasziniert. Um hinter das Geheimnis seiner sagenhaften Langlebigkeit zu kommen, begibt sie sich auf eine Forschungsreise in die Welt der Gerätschaften. Sie fragt Konstrukteure und Technologen, Designer und Ökonomen, Historiker, Theologen und Psychologen: In welchem Verhältnis stehen wir zu unseren Erzeugnissen? Und wie verändert sich diese Beziehung? Auf ihrem Trip begegnet Carmen den Menschen, die einst ihr RG 28 gebaut haben. Sie hört Geschichten von einer fremden, untergegangenen Wirtschaftsform, einem System, in dem die Mitarbeiter sich mit „ihrem“ Betrieb und „ihren“ Produkten vollkommen identifizieren konnten. Ist die innere Verbundenheit des Schöpfers mit seinem Werk die wesentliche Voraussetzung für ein gutes Produkt? Macht es einen Unterschied, ob wir Dinge herstellen, um einen Unternehmer oder einen Aktienbesitzer noch ein bißchen reicher zu machen, oder ob wir Dinge schaffen, von denen wir glauben, dass die Menschen sie brauchen? Wo und unter welchen Bedingungen wird der größte Teil unserer Gebrauchsgegenstände heute hergestellt? Warum werfen wir vieles davon schon nach wenigen Jahren wieder auf den Müll? Können wir zu einem Ding, dem nur eine geringe Lebenserwartung vergönnt ist, noch eine respektvolle Beziehung entwickeln? Schwindet mit der wachsenden Gleichgültigkeit gegenüber den Dingen auch der Respekt gegenüber denen, die sie geschaffen haben? Ihre Begegnungen und Gespräche führen Carmen schließlich zu der Frage, ob es ethisch vertretbar ist, unseren Erzeugnissen das zu verweigern, was wir für uns selbst erhoffen: Ein langes Leben.

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    Latin Boys Go To Hell

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland/Spanien
    Jahr
    1997
    Regie
    Ela Troyano

    Ela Troyanos Spielfilm „Latin Boys Go To Hell“ ist ein wildes Melodram über die Leiden junger Latinos im tiefsten Brooklyn. Frühe Liebe, frühes Leid, Verlust der Unschuld: Der junge Justin lebt bei seiner Mutter und arbeitet in Manhattan als Assistent für die Fotografin Monica, die Aktaufnahmen von jungen Latinos macht. Wegen Schwierigkeiten mit seiner Familie zieht Justins heterosexueller Cousin Angel bei ihnen ein, und Justin verliebt sich widerstrebend, aber unweigerlich in Angel. Denn Angel ist das, was Justin nicht zu sein glaubt: gutaussehend, smart, sexy. Aus Frust läßt er sich kurz mit dem Sexbomber Carlos ein, dessen Freund Braulio in Rage gerät und auf Rache sinnt. Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

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    Life In Stills -- Leben in Bildern

    Ort
    Israel/Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2011
    Buch/Regie
    Tamar Tal

    Miriam Weissenstein ist eine lebende Legende der Geschichte des Landes Israel. Die unersetzlichen Negative der Fotos der Unabhängigkeiterklärung liegen bei ihr zu Hause. Ihr Mann Rudi Weissenstein ist damals der einzige Fotograf, der die Zeremonie fotografieren darf. Zusammen mit ihm dokumentiert sie die Geschichte und die Persönlichkeiten des jungen Staates über Jahrzehnte. Wer im Schaufenster ihres Ladens in der Allenbystraße in Tel Aviv als großes Porträt hängt, der wird gewählt -- so sagt man. Miriam Weissenstein ist nicht etwa weise oder milde geworden im Alter, nein sie ist rastlos, kämpferisch und streitsüchtig wie eh und je. Gemeinsam mit ihrem Enkel Ben erhält sie das unendliche Bilderarchiv des Landes -- schlägt jedes Kaufangebot ab und organisiert Ausstellungen in aller Welt. Die modernen Vermarktungsideen ihres Enkels findet sie ebenso seltsam wie sein unkonventionelles Leben. Mit beidem arrangiert sie sich trotzdem und streitet mit ihm lieber über wichtigere Dinge.

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    Love Sick

    Ort
    Rumänien
    Jahr
    2006
    Regie
    Tudor Giurgiu

    Alexandra (Alex) und Cristina (Kiki) studieren an der Universität von Bukarest. Eigentlich sind sie nur Freundinnen. Doch als Alex ihr Zimmer in einem berüchtigten Uni-Campus gegen eines bei Kikis Tante eintauscht, entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden. Denn Kiki wohnt bei ihren Eltern im selben Haus. Alex und Kiki werden ein unzertrennliches Paar, obwohl die beiden sehr unterschiedliche Charaktere an den Tag legen. Alex tarnt ihre starke Persönlichkeit durch eine scheinbare Ruhe und Abgeklärtheit. Sie, das Landkind, möchte ihr Studium schnell beenden, um ihre einfachen Eltern nicht zu enttäuschen. Kiki dagegen versteckt ihre emotionale Instabilität hinter einer fast schon theatralischen und extravaganten Fassade. Die beiden sind romantische Schwärmerinnen, was sich vor allem in ihrem Interesse für entsprechende französische Literatur festmachen läßt. Diese Schwärmerei geht aber in Kikis Fall noch weiter: sie hat eine Beziehung zu ihrem Bruder Alexandru (Sandu), die weiter zu gehen scheint als gewöhnliche moralische Vorstellungen es erlauben. In einer derartigen Beziehung sieht sie die höchste Reinheit Und in dieser Beziehung sieht sie ihren sprunghaften und launischen Bruder Sandu als Ebenbild des vom Weltschmerz zerrissenen romantischen René, der Schöpfung von Chateaubriand. Sandu ist jedoch weniger romantisch, als vielmehr von krankhafter Eifersucht gequält, Eifersucht auf Alex. Folglich bringt er Kiki in ein Abhängigkeitsverhältnis, aus dem sie kaum entkommen kann. Der Sommer kommt, und Alex lädt Kiki in ihr Elternhaus auf dem Land ein. Dort finden das Paar Ruhe und Frieden und begibt sich auf die Spuren von Alex Kindheit. Erst hier, und nicht in der Großstadt, in der angeblich Anonymität möglich ist und das Ausprobieren für osteuropäische Kulturen ungewohnter Lebensentwürfe, können die Mädchen ihre Freundschaft vollständig leben. Allerdings wird deren wahre Natur Alex´ Eltern nicht deutlich. Bis einen Tag unerwartet Sandu aufkreuzt. Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

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    love, peace and beatbox

    Ort
    bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2007
    Buch/Regie/Schnitt
    Volker Meyer-Dabisch

    Zischen, Zirpen, Knistern, Knarren, Quietschen, Gluckern, Wummern oder ein schlichtes Plopp -- es gibt kein Geräusch, das ein Beatbox-Crack nicht mit seinem Mund nachmachen könnte. Beatboxing oder Mouthdrumming gilt nach Rap, DJing, Breakdance und Graffiti als das fünfte Element des Hip-Hop. Wie in vielen anderen Großstädten hat sich auch in Berlin in den letzten Jahren eine vielschichtige Szene entwickelt. Zu ihr gehört 4xsamples. Sie sind die amtierenden Vizeweltmeister im Teambattle und gehören zu den populärsten Bands der Republik. Die von DJ Mesia, BeeLow und dem 2003 ermordeten Maxim erfundene Beatboxmeisterschaft ist mittlerweile bis nach Australien exportiert worden. 2006 begann der Filmemacher Volker Meyer-Dabisch die Protagonisten der Berliner Beatbox-Szene bei ihren Auftritten, im Studio und beim Proben zu beobachten. In seinem Film „love, peace & beatbox“ stellt er jetzt die wichtigsten Protagonisten der Szene vor, läßt sich ein in ihren Kosmos der Töne, Rhythmen und Geräusche, lauscht ihrer Kunst und erklärt dem Publikum die Beatbox-Welt. Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

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    Mein Sommer mit Mario

    Ort
    Argentinien/Spanien/Frankreich
    Jahr
    2009
    Buch/Regie
    Julia Solomonoff

    La Boyita, ein kleiner Wohnwagen, war für die beiden Schwestern Luciana und Jorgelina schon immer ein Rückzugsort, ein magisches Versteck zum Spielen und Beichten von Geheimnissen. Als Luciana in die Pubertät kommt, entzieht sie sich ihrer jüngeren Schwester Jorgelina allerdings immer mehr. So kommt es auch, daß sie das erste Mal in den Ferien getrennte Wege gehen. Während die Ältere mit ihrer Mutter an den Strand fährt, verbringt Jorgelina mit ihrem Vater den Sommer auf einer Ranch auf dem Lande. Dort entwickelt sich zwischen ihr und Mario, einem einheimischen Bauernjungen, eine enge Freundschaft, die von einem wichtigen Geheimnis überschattet wird: eines Tages entdeckt Jorgelina einen Blutfleck auf Marios Sattel und einen anderen an seiner Hose. Jorgelina versucht zu verstehen: warum ist Mario nicht so wie anderen Jungen sind? Ein stimmungsvoller Film über das Erwachsenwerden und über sexuelle Identität. Die Natürlichkeit seiner jungen Laiendarsteller verleiht den wechselnden Gemütslagen von Unsicherheit, Heimlichkeiten und Entdeckungen eine große Glaubwürdigkeit.

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    Meine Daten und ich

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2008
    Buch/Regie
    Philipp Eichholtz

    Immer mehr Menschen unseres demokratischen Staates sehen eben diesen zu einem Überwachungsstaat heranwachsen. Gesetze zur Terrorbekämpfung werden verabschiedet, um uns zu schützen. Wie weit aber darf dieser Schutz gehen? Ist im Namen der Terrorbekämpfung alles erlaubt? Onlinedurchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung von Telefon- und Internetverbindungen, Scoring-Punkte im Bankensystem, Überwachungskameras und –mikrofone auf öffentlichen Plätzen und in Läden und allen voran das neue BKA-Gesetz, angestoßen vom derzeitigen Innenminister Wolfgang Schäuble, lassen uns nachdenklich werden, was mit unseren Daten wirklich passiert. Denn nicht nur die Daten terrorverdächtiger Personen werden gespeichert, sondern Informationen über jeden von uns. Aktuell stellt sich zudem immer mehr die Frage, was in diesem Zusammenhang "Sicherheit" unserer Daten noch bedeuten kann, wenn immer wieder Informationen über unsere Bankverbindungen und Kontobewegungen auf entsprechenden Schwarzmärkten zu erwerben sind. Was kommt als Nächstes? Mit "Meine Daten und Ich – Sicherheit in Deutschland" wird diese brisante Problematik erstmals filmisch thematisiert. Der fiktive Filmemacher Axel Ranisch sucht nach Antworten bei unterschiedlichen Politikern (Wolfgang Bosbach, Wolfgang Wieland) und Gruppierungen -- und stößt mehr und mehr beruflich wie privat an seine Grenzen. Ein witzige und geistreiche Untersuchung über schleichende Veränderungen in unserer Gesellschaft, über hilflos hingenommene Skandale und über die Frage: Wie weit darf der Staat eigentlich gehen?

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    Miss Kicki

    Ort
    Taiwan/Schweden
    Jahr
    2009
    Regie
    Håkon Liu

    Miss Kicki (Pernilla August) reist nach langer Abwesenheit von Schweden mit ihrem 17jährigen Sohn Viktor (Ludwig Palmell) nach Taiwan, um sich ihm wieder zu nähern. Tatsächlich möchte Sie aber ihre Internetbekanntschaft Mr. Chang persönlich kennenlernen. Viktor ist frustriert über seine „Alibifunktion“ und beginnt allein durch Taipei zu steifen, bis er Didi (He Huang) trifft – einen gleichaltrigen Jungen aus Taiwan-, der ihm nicht mehr von der Seite weicht…

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    Otto; Or, Up With Dead People

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland/Kanada
    Jahr
    2008
    Buch/Regie
    Bruce LaBruce

    Otto ist jung, schön, schwul -- und tot. Zumindest hält er sich für einen Zombie. Er weiß nicht, woher er kommt, noch, was mit ihm geschehen ist. Nachdem er als Anhalter in die große Stadt gelangt ist, erkundet er seine Umwelt. Als er eine Brieftasche entdeckt, die Informationen über seine Vergangenheit enthält, beginnt er, sich an Einzelheiten aus der Zeit vor seinem Tod zu erinnern -- etwa an den charismatischen Rudolf, seine erste große Liebe. Er arrangiert ein Treffen mit ihm auf jenem Schulhof, auf dem sich die beiden zum ersten Mal begegneten… und zwar mit verheerenden Folgen. Bruce LaBruce („Hustler White“) hat mit „Otto“ das erste schwule Polit-Horror-Werk der Filmgeschichte geschrieben und inszeniert, ein Film, der mit Genres und Konventionen des Kinos spielt, sehr sexy, ganz auf der Höhe der Zeit und einem starken Soundtrack mit Stücken von Anthony & The Johnsons bis zu Throbbing Gristle. Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin Der Soundtrack zum Film ist erschienen bei Crippled Dick Hot Wax

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    Pierrot Lunaire

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland/Kanada
    Jahr
    2014
    Buch/Regie
    Bruce LaBruce
    Regieassistent
    Yotam Ishay

    Inspiriert durch den gleichnamigen Gedichtszyklus von Alberd Giraud und dessen Vertonung durch Arnold Schönberg, entwirft Bruce LaBruce eine Geschichte um eine junge Frau, die sich regelmäßig wie ein Mann kleidet und sich in ein junges Mädchen verliebt. Der „Junge“ entwickelt einen abenteuerliche Plan, um dem Vater seiner Geliebten seine „Männlichkeit“ zu beweisen. 1912 bat die Schauspielerin Albertine Zehmke den Komponisten Arnold Schönberg, einen Teil des Gedichtzyklus PIERROT LUNAIRE, verfaßt von Albert Giraud, zu vertonen: Schönberg arrangierte 21 der ca. 50 Gedichte zu einer Komposition für fünf Musiker und eine Sängerin. Es wurde eines seiner innovativsten Musiktheaterstücke. 2011 bat der Dirigent Premil Petroviç Bruce LaBruce, PIERROT LUNAIRE mit Susanne Sachsse in der Hauptrolle zu inszenieren. Das Konzept dieser Bühnenversion beruht auf Schönbergs Idee des Cabarets: eine Traumwelt, erfüllt von „dekadentem Verlangen, Schuld, Angst und Rausch“ gespickt mit Horrorszenarien und ironisch-satirischem Humor. 2013 holt LaBruce seinen PIERROT LUNAIRE auf die Straßen Berlins und verfilmt eine dunkle Geschichte der Sehnsucht, der Liebe und der Transgression. Der Soundtrack des Films ist Petroviçs Neuinterpretation von Schönbergs melodramatischem Musical, gesungen von Susanne Sachsse. Auf einer wahren Geschichte beruhend, ist LaBruces PIERROT LUNAIRE die angemessen radikale queercore-Version eines der innovativsten Stücke atonaler Musik. Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin Gewinner des Gay Teddy Bear Award 2014

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    Policeman

    Ort
    Israel
    Jahr
    2011
    Buch/Regie
    Nadav Lapid

    Ein ganzer Mann ist das, Yaron, dieser Polizeimann, der mit seinen Kollegen, die schon längst seine eingeschworenen Freunde sind, den Berg hinaufstrampelt zu einem Aussichtspunkt, wo sie dann ihre Namen rufen und das Echo genießen. Er ist ein Polizeikämpfer, wie er sagt, einer in grüner Uniform und dem nicht seltenen Auftrag zu töten. Am liebsten Araber, denn die machen nur Ärger und um sie ist es sowieso nicht schade. Darauf ist er stolz, auf dieses Können, diesen Auftrag, stolz auf seine Waffe, seinen Körper, seine Frau, die kurz vor der Geburt eines Kindes steht. Stolz auch darauf, den Kollegenkumpel, der an Krebs erkrankt scheint, zur Therapie begleiten zu können, ein Kollege, der die Verantwortung für Tötungen übernimmt, wegen derer eine Anklage vorliegt, aber einen kranken Mann wird man nicht verfolgen. Schnitt, es beginnt eine ganz andere Geschichte, mit einem Blick in die Sonne. Eine Gruppe junger Leute beschießt einen Baum, später diskutieren sie über die Notwendigkeit, diese verkommene Gesellschaft mit ihren extremen Gegensätzen zwischen reich und arm mit Gewalt anzugreifen. Und gegebenenfalls auch durch Gewalt zu sterben. Sie haben einen Messias, die jungen Leute, einer, den „alle lieben“, wie es heißt, der intellektuelle Anführer, der jedoch das Reden einer jungen Frau überläßt. Sie planen etwas Großes, und sie sind gewillt, dafür zu sterben. Eine Hochzeit in Jerusalem, die Superreichen unter sich. Und plötzlich gehen die beiden Geschichten zusammen, die jungen Leute kidnappen den Ehemann in spe, dessen Vater und Mutter, die Gattin geht freiwillig mit. Gezielt wird jemand erschossen, und gezielt sollen nun die Polizeikämpfer die Kidnapper eliminieren. Denn Stützen der israelischen Gesellschaft sind in ihrer Gewalt. Wo Gewalt herrscht, kann nur Gewalt weiterführen. Was für ein Film! Die Kameraführung, großartig, die Erzählweise mit ihrer Beiläufigkeit ist mehr als beeindruckend, die Wendungen, die das Drehbuch nimmt mit sehr guten Beobachtungen und Ideen. Ein Erstlingsfilm noch dazu. Hier zeigt sich ein großes Talent. Kinovertrieb: barnsteiner-film

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    Risiko Vulkan -- Der Feuerberg von Java

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2015
    Buch/Regie
    Felix Krüger

    Wissenschaftler zählen ihn zu den zehn gefährlichsten Vulkanen der Welt. Immer wieder hat er sein tödliches Potential bewiesen -- Merapi, der Feuerberg von Java. Allein in den vergangenen hundert Jahren forderte er über 1500 Opfer. Das Risiko eines erneuten, schweren Ausbruchs ist hoch und könnte möglicherweise sogar global spürbare Folgen haben. Vulkanologen aus der ganzen Welt beobachten mittlerweile jede Regung des Merapi -- auch weil er seit der letzten großen Katastrophe im Jahr 2010 unberechenbar geworden ist. Nun sind Wissenschaftler des Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam einer bisher unbekannten tektonischen Verwerfung auf der Spur, die möglicherweise ein Schlüssel zur Erforschung des großen Unbekannten werden könnte. Zwei Hauptziele verfolgen die Forscher am Feuerberg: zum einen geht es um die Verbesserung der Vorhersagemöglichkeiten, darum, Menschen in dem dichtbesiedelten Gebiet künftig besser schützen zu können. Andererseits wollen sie die Mechanismen dieses hochexplosiven Typs besser verstehen, der exemplarisch steht für eine Reihe von besonders gefährlichen Vulkanen auf der Erde. Im Mittelpunkt des Films steht eine Expedition bis auf den 3000 m hohen Rand des dampfenden Kraters. Die Kamera begleitet die Forscher in die lebensfeindliche und zugleich faszinierende Welt. Auf welche Fragen suchen sie dort oben Antworten? Was hat es mit einer geheimnisvollen Spalte auf sich, die sich plötzlich mitten durch den Vulkan zieht? Und welche Gefahr steckt tatsächlich im Untergrund der Insel Java? Gemeinsam mit Forschern aus Deutschland, Frankreich und Indonesien begibt sich der Film auf eine spannende Spurensuche am aktivsten Vulkan Indonesiens.

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    Saudade -- Sehnsucht

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland/Brasilien
    Jahr
    2003
    Produzent/Buch/Regie
    Jürgen Brüning

    Cyrus, Tim und Erik waren während der Schulzeit eng befreundet und machten gemeinsam Hip-Hop-Musik. Nach dem Abitur sind sie verschiedene Wege gegangen. Tim träumt immer noch von Musik, Erik hat sich mit Aktien verspekuliert. Cyrus engagierte sich in der Dritte-Welt-Politik. Nach Jahren nimmt Cyrus Kontakt zu den beiden auf, um sie für einige Monate nach Brasilien in das Haus seines Vaters einzuladen. Tim und Erik nehmen gerne an. Gemeinsam gehen sie schwimmen, segeln und albern halbnackt vor einer Webkamera herum, um nebenbei etwas Geld zu machen. Das Haus des Vaters liegt abseits eines kleinen Dorfes direkt am Meer. Maria, die brasilianische Haushaltshilfe, versorgt halbtags den Haushalt. Konflikte treten auf, als die Kunden aus dem Internet immer fordernder werden und mehr Sex von den Jungs sehen wollen. Sie diskutieren, wieweit sie gehen wollen. Erik, der wegen seiner Aktienspekulationen das Geld am dringendsten braucht, ist auch bereit, am meisten zu zeigen. Cyrus, versorgt durch seinen Vater, will sich nicht zu irgendetwas zwingen lassen. Tim hat eigentlich nur Interesse für Musik. Innerhalb der Gruppe fängt es an zu bröckeln, und jeder zieht sich zunehmend zurück. Erik hängt dauernd vor dem Fernseher. Er schaut sich brasilianische Telenovelas an. Eine hat es ihm besonders angetan, da ein gutaussehender Schwarzer die Hauptrolle spielt, in den er sich verguckt hat. Cyrus und Erik geraten aneinander, als Cyrus Erik seine Passivität vorwirft und ihm versucht, die politische Lage der Armen in Brasilien zu verdeutlichen. Erik hält Cyrus für einen Salonrevoluzzer. Maria vermutet, daß die Jungs schwul sind. Maria arbeitet gerne für die drei, da diese keine großen Forderungen stellen. Für sie sind sie typische Gringos, die ihren Spaß haben wollen. Erst als Cyrus sie über ihre Situation und ihr Land belehren will, stellt auch sie Cyrus Motive in Frage. Für Erik werden die Ereignisse dramatischer, als er eines Abends in einer Disko einen Brasilianer kennenlernt und mit ihm für einen kleinen Fick an den Strand geht. Um die Jungs ihrer Kultur vielleicht näher zu bringen, lädt Maria Tim und Cyrus zu einem „Umbanda“-Ritual ein. Beide sind aus unterschiedlichen Gründen davon fasziniert. Sie erzählen Erik begeistert davon. Bei seinen Einkäufen in der Stadt trifft Erik zufällig den Schauspieler Miguel, den er aus der Telenovela kennt. Nach anfänglichen Mißverständnissen verabreden sich die beiden und kommen sich bei einer Bootsfahrt näher. Langsam entwickelt sich eine zarte Liebe. Cyrus sucht nach seinen Ursprüngen in Brasilien. Tim trifft eine Rapband. Werden die drei zusammenbleiben?

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    Schnupfen im Kopf

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2010
    Produzentin/Regie/Buch
    Gamma Bak

    Psychose. Eine Krankheit, die nicht heilbar scheint, eine Diagnose, die das Leben der Betroffenen buchstäblich auf den Kopf stellt. Nichts ist mehr, wie es war, an Aufenthalte in der Psychiatrie schließt sich eine oft lebenslange Abhängigkeit von Medikamenten an, deren Nebenwirkungen gravierend sein können. Über die Krankheit zu sprechen ist ein Tabu -- denn wer erklärt sich schon freiwillig für verrückt? Die selbst betroffene Autorin und Regisseurin Gamma Bak hat es zum ersten Mal überhaupt gewagt, über die diversen Stadien ihrer Krankheit einen autobiografischen Film zu drehen. Entstanden ist ein extrem intimes und faszierendes Selbstporträt, das nicht nur einen Einstieg in das komplexe Thema bietet, sondern auch einen direkten Einblick in das Ringen mit der Diagnose „Psychose“ und der damit verbundenen Stigmatisierung erlaubt. Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin

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    The Secret Ingredient oder: Die Würze des Wesens

    Ort
    Israel
    Jahr
    2013
    Buch/Regie/Kamera/Schnitt
    Dror Shostak

    Warum schmeckt indisches Essen immer so gut? Und warum geht es den Indern seelisch so gut, obwohl sie oft bettelarm sind? Vier Freunde wollen es wissen und reisen auf den Subkontinent auf der Suche nach dem „wahren Geist“. Sie lernen dabei viel über ihre eigene Identität und ihre Herkunft und treffen auf berühmte Gurus und Heiler, von Sri Sri Ravi Shankar bis zu Amma, die die Menschen mit ihren Umarmungen glücklich macht. Und: sie lernen alles über Gewürze! „The Secret Ingredient oder: Die Würze des Wesens“: Eine kulinarische Reise in die Welt der Seele und des besseren Lebens.

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    Shalom Italia

    Ort
    Israel/Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2016
    Produzentin/Buch/Regie
    Tamar Tal Anati

    Dies ist die Geschichte dreier Brüder (73, 82 und 84 Jahre alt), die sich auf die Suche nach jener Höhle in den toskanischen Wäldern begeben, in der sie sich als Kinder vor den Nazis versteckten. Sie suchen nicht nur einen geographischen Ort, sondern wollen auch eine gemeinsame Basis für ihre Erinnerungen finden und die einander widersprechenden Versionen ihrer Geschichten übereinbringen. Die Monate, in denen die Familie im Wald untertauchte und in unmittelbarer Todesgefahr fast ohne Nahrung und Wasser um ihr Überleben kämpfte, haben die Brüder jeweils unterschiedlich geprägt: Emmanuel hat sein Trauma verdrängt und noch nie darüber gesprochen. Andrea verklärt seine Erinnerungen und behauptet, die Zeit in der Höhle genossen zu haben. Und weil Ruben zu klein war, um sich überhaupt an etwas zu erinnern, muß er sich auf die Geschichten seiner Brüder verlassen. Wir alle haben unsere Geschichten über die Vergangenheit. Wir ordnen die Fakten irgendwie an, wir löschen einzelne Details aus, wir erfinden manches -- und all das tun wir, um unser geheimnisvolles Leben mit Sinn auszustatten. Ohne unsere Geschichten würden wir verschwinden. Was aber, wenn unsere eigene Version mit der Geschichte eines Bruders oder einer Schwester nicht übereinstimmt? Wenn wir einem Verwandten widersprechen, der selbst auch dabei war? Wer hat dann die Tatsachen auf seiner Seite? Wer denkt sich etwas aus? Gibt es Wahrheit in der Erinnerung? Der Film will auf diese alten Fragen eine Antwort finden. 70 Jahre nach dem Auszug aus der Höhle in den toskanischen Wäldern haben die drei Brüder völlig unterschiedliche Geschichten über die Ereignisse zu erzählen, die sich dort zutrugen. Jeder Bruder geht mit seinen Erlebnissen anders um. Jeder befriedigt dadurch andere Bedürfnisse, jeder findet sich anders zurecht. Doch nun besteigen die drei als alte Männer den Berg noch einmal und suchen die Höhle, die ihnen das Leben rettete. Sie müssen sich mit alten Ängsten auseinandersetzen, ihre Erinnerungen hinterfragen und eine Wahrheit ans Licht bringen, mit der sie alle drei leben können.

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    Shank

    Ort
    Großbritannien
    Jahr
    2008
    Regie
    Simon Pearce

    Cal ist 19 und verliebt, wie man es nur mit 19 sein kann. Das Subjekt seiner Begierde ist Jonno, der machohafte Anführer einer aggressiven Gang. Und Jonno weigert sich natürlich, auch nur einen einzigen Gedanken an sein mögliches Schwulsein zuzulassen und tarnt sich stattdessen mit der Beziehung zu der ebenso aggressiven Nessa. Seine sexuelle Befriedigung sucht Cal durch anonyme Begegnungen via Internet. Um nahe bei Jonno zu sein, macht Cal alles mit, was die Gang will -- Kiffen, Prügeln, Graffitisprayen. Eines Tages fällt der französische Austauschschüler Olivier in die Hände der Bande. Zum Entsetzen seiner „Freunde“ setzt sich Cal für den Jungen ein, den die anderen tuntig, er aber irgendwie sympathisch findet. Die beiden werden ein heimliches Paar. Doch Jonnos Freundin Nessa erkennt, daß dadurch ihr Einfluß auf die Gang in Gefahr ist. Angestachelt von Haß und Eifersucht beschließt sie, Cal und Olivier brutal zu bestrafen… Ungekünstelt, aufrecht, stark: „Shank“ wagt einen schonungslosen Blick in Welt der gewaltbereiten Jugendszene und zeigt, daß übermännliches Gehabe oft nur ein Mittel ist, tiefe Gefühle füreinander zu verbergen.

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    Solos

    Ort
    Singapur
    Jahr
    2007
    Regie/Kamera
    Kan Lume, Loo Zihan

    Ein elegant gestyltes Porträt der vergehenden Beziehung eines schwulen Paares und der Liebe einer Mutter, die fürchtet, daß ihr Sohn nie wieder zu ihr zurückkehren wird. Boy lebt seit einiger Zeit mit Man zusammen. Dem Teenager-Alter entwachsend langweilt sich Boy in der Beziehung und begibt sich auf die Suche nach neuen sexuellen Erfahrungen. Man beginnt sich mit der Realität des Älterwerdens abzufinden. Er hat Angst, in ein Leben der Einsamkeit zurückzukehren und versucht, die wachsende Unruhe seines jungen Liebhabers zu akzeptieren, scheitert damit jedoch. Die Mutter von Boy hat gerade eine Augenoperation überstanden. Ihr körperliches Unwohlsein ist nichts im Vergleich zu der emotionalen Belastung durch ihre Einsamkeit. Sie entwickelt eine Vorliebe für neue Haushaltsgeräte, um ihre Depression zu mildern und beginnt zu kochen und zu Haushalten in der Hoffnung, ihr Sohn könnte nach Hause zurückkehren, um mit ihr zu leben. Wenn er sie gelegentlich besuchen kommt, haben sie sich wenig zu sagen, und der Abstand zwischen den beiden vergrößert sich zusehends. Das Zögern der Mutter, das von Boy gewählte Leben zu akzeptieren, führt zu enormen Schwierigkeiten, mit ihm zu kommunizieren. Im Zustand ihrer Frustration erlebt sie sich als Fliehende -- fliehend in eine andere Welt voll Fantasie und Erinnerung nach der Schönheit der Jugend und ihrem Wunsch, geliebt zu werden. "Solos“ hat keine herkömmliche Erzählstruktur. Der Film ist ohne Dialoge, er vertraut auf starke Bilder und starken Ton, um seine Geschichte zu transportieren. Jede Szene in "Solos" ist gleichzeitig hoch stilisiert und schmerzhaft realistisch, das Schweigen zwischen den Charakteren ist symptomatisch für ihre emotionale Isolation. "Solos“ beweist, daß in Singapur auch tabubrechende Filme entstehen können. In einer Kleinstnation, in der Gemeinsinn, Gemeinwohl, Gemeinschaft alles sind, ist eine Beschwörung des Individualismus wie in „Solos“ ein Fanal und Affront. Das Land formal eine Demokratie, ist faktisch ein gelenktes Gemeinwesen ist, in dem jegliche Abweichung höchst verdächtig ist -- und in dem es dennoch viele Quer- und Weiterdenker gibt, die hoffen, daß eines Tages nicht nur westliche Kultur von ihren Mitbürgern verehrt wird, sondern auch westliches Denken.

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    The Stranger In Us

    Ort
    USA
    Jahr
    2010
    Buch/Regie/Ausführender Produzent
    Scott Boswell

    San Francisco, die Stadt der sexuellen Freiheit, pulsierendes Nachtleben, das Meer – ein Ort der Sehnsucht. Dies ist die Geschichte von Anthony, Stephen und Gavin, dreier junger Männer auf der Suche nach Liebe, Glück und Freiheit. Anthony folgt Stephen, dem erfolgreichen Innenarchitekten, aus Liebe nach San Francisco. Kennen- und lieben gelernt haben sich die beiden in einer Western-Bar in der Einöde Virginias. In der Stadt am Pazifik will er ein Zuhause und Sicherheit finden, und er möchte als Schriftsteller arbeiten. Doch das Leben in der Schwulenmetropole ist alles andere als einfach. Das Leben ist teuer, und statt im angesagten Castro-Viertel findet er nur im heruntergekommenen Tenderloin District eine Unterkunft. Zudem stören Stevens Depressionen und Gewaltausbrüche zusehends die Illusion einer glücklichen Beziehung. Ziel- und planlos läßt sich Anthony auf die Nächte der Großstadt ein. Dabei begegnet er dem jugendlichen Streuner Gavin, der sich als Stricher verdingt, und mit ihm gerät er in eine Welt aus flüchtigem Sex, Drogen und Gewalt. Hin- und hergerissen zwischen Orten, Wünschen und Idealen kämpft Anthony um die Erfüllung seiner Träume. Wird er bei seiner Suche mehr finden als das Fremde in sich? „The Stranger In Us“, ein leiser, berührender Film mit stimmungsvollen Aufnahmen und feinfühligen Dialogen und einem San Francisco, wie man es so nur selten sieht.

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    Städte am Meer

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2015
    Buch/Regie
    Christian Stiefenhofer, Sebastian Lindemann, Jan Hinrik Drevs, Ilka Franzmann

    Städte am Meer sind Tore zur Welt. Ob Marseille, Hongkong, Hamburg, Sankt Petersburg oder Melbourne -- sie alle sind zutiefst geprägt von ihrer maritimen Lage und seit jeher eng verbunden mit Entdeckergeist und Abenteuerlust. Sankt Petersburg etwa, das Peter der Große als Fenster zum Westen erschuf, diente als Sprungbrett von der Alten in eine Neue, noch zu erobernde Welt. Hongkong oder Melbourne entstanden fernab von Europa als Brückenköpfe in den Neubeginn. Ihre geostrategische Lage machte die Städte am Meer wiederholt zu Spielbällen wechselnder politischer Mächte und Systeme, zu Orten des Transits für Träumer und Migranten, zu Schmelztiegeln von Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur. Die Unendlichkeit ihrer vorgelagerten Meere wurde für Einheimische wie Fremde zur Projektionsfläche für Sehnsüchte, Wünsche und Visionen. Mit den neugierigen Augen des Fremden durchstreifen wir ausgewählte Meeresstädte dieser Welt, erkunden mit neuester Cineflex-Technik, Drohnen und einer eigenen filmischen Sprache deren Wesen und Eigenheiten. So entstehen akustisch wie visuell stimmungsvolle Erzählungen, die über die Begegnung mit den dort lebenden Menschen hinausgehen und die Städte selbst zum wichtigsten Protagonisten machen.

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    Sugar

    Ort
    Kanada
    Jahr
    2004
    Regie
    John Palmer

    Sugar heißt eigentlich Cliff und wird heute 18. Mit großem Getöse feiert seine Mutter den Geburtstag und überreicht ihm ein ziemlich uncooles Skateboard, über das er sich auch nicht unbedingt zu freuen scheint. Dann gibt es noch ein paar Wünsche von der kleinen Schwester, die schon etwas jugendnaher sind: einen Wodka, einen Joint und ein selbstgemaltes Bild: gehe in die Stadt und habe Sex. Also los geht's, und erst einmal landet er bei Straßenstrichern, wobei es ihn zu einem, Butch genannt, doch ziemlich hinzieht. Man teilt auch das Bett und veranstaltet ein Wettwichsen, aber mehr ist nicht drin. Cliff läßt sich in die „Szene“ hineinziehen und entdeckt, daß man mit Sex auch Geld verdienen kann. Die Romantik und eine Erwiderung seiner Zuneigung findet er jedoch nicht. Als er und sein „Kumpel“ einen Klienten besuchen, kommt es zum Äußersten. Der Kunde, der vor sich zwei Hockeyspieler phantasiert, bekommt eine anale Vergewaltigung Cliffs durch seinen „Kumpel“ zu sehen. So hat der sich das Erwachsenwerden nicht vorgestellt. Am Ende steht aber dann doch ein positiver Schluß, Cliff wird zum regelrechten Aufreißer an dem Tag, an dem sein „Boyfriend“, wie er sagt, gestorben ist. Und da ist nicht zuletzt auch wieder die kleine Schwester nicht ganz unverantwortlich. „Sugar“ ist ein provokanter Blick in die imaginierte Stricherszene von Toronto, ein Film, der nicht moralisiert oder die Jungs als bemitleidenswerte Gestalten darstellt, sondern als gutaussehende und selbstbewußte Typen, die ganz genau wissen, daß sie stärker sind als jeder Klient, der ihnen da entgegenkommt.

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    Tagaytay

    Ort
    Philippinen
    Jahr
    2008
    Produzent/Regie
    Adolfo Borinaga Alix jr.

    JP und William sind Freunde seit ihrer Jugend, und sie waren einmal ein Paar. Ein schönes Paar. Nach Jahren treffen sie sich wieder in einem traumhaften Landhaus an einem der schönsten Orte Asiens, in Tagaytay. Die beiden sind nun erwachsen, einer der beiden ist auch verheiratet. Sie versuchen zwar, ihre Lust aufeinander im Zaum zu halten, doch bald schon brechen sich die immer noch vorhandenen Gefühle der beiden ihren Bann.… und es beginnt eine Liebesnacht voller Leidenschaft. In traumhaften Bildern und mit zwei betörenden Darstellern erzählt der philippinische Regisseur Adolfo Alix eine gefühlvolle Geschichte von Liebe, Leidenschaft und Begehren.

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    Tan Lines

    Ort
    Australien
    Jahr
    2006
    Buch/Regie/Kamera/Produktion
    ED

    Tan Lines erzählt die Geschichte von Midget Hollows, Surfer, Teenager, Partygänger. Midget lebt in einer kleinen Küstenstadt. Sein bequemes Leben am Strand und mit Freunden wird auf den Kopf gestellt, als er sich in einen anderen Surfer verliebt. Es entwickelt sich ein Konflikt zwischen seinen Gefühlen und dem männlichen Gehabe in der Surferszene. Ganz abgesehen von dem merkwürdigen Job, den er bei der wunderlichen Miss McQuillan zu erledigen hat.

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    Too Much Pussy

    Ort
    Frankreich
    Jahr
    2010
    Regie
    Emilie Jouvet
    Regieassistenz
    Cha Foleffet, Wendy Delorme

    Sie sind Aktivistinnen, Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Musikerinnen, Sexarbeiterinnen, Pornostars. Sie leben in Europa und den USA. Sie sind bisexuell, lesbisch, queer und haben unterschiedliche sexuelle (Des)Orientierungen und Genderkonzepte: sieben junge Frauen unternehmen eine chaotische Sex-Performance-Kunst-Tour im Sommer 2009 und landen in den wildesten Clubs von Paris, Berlin und Stockholm. „Too Much Pussy! Feminist Sluts In The Queer X Show“ begleitet die Reise und dokumentiert ihre Erfahrungen, geprägt vom Wechselspiel der Bühne und Touralltag, ein kurze Zeit im Spannungsfeld zwischen Pornographie, Kunst und Politik, Auftritt und Wirklichkeit. Die Kamera ist immer dabei. Backstage, Bühnenshows und intimeste Momente verschmilzen zu einer Tour de Force der Lust, Spannung und quicklebendiger Energie, unterlegt mit einem facettenreichen Soundtrack mit Stücken von Alon&Me, Chose Chaton, Electrosexual, Flaming Pussy, Khan, Le Tigre, Mz Sunday Luv, Näd Mika, Noblesse Oblige, Sabrina Chap, Scream Club… Ein sex-positives, feministisches Manifest!

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    Weekend

    Ort
    Großbritannien
    Jahr
    2011
    Buch/Regie/Schnitt
    Andrew Haigh

    Russell lebt allein in Nottingham in einem Plattenbau. Aus seinem Schwulsein macht er kein Geheimnis, er redet aber auch nicht gerne darüber. Seine Familie ist die seines besten Freundes Jamie, mit dem er zusammen in einem Kinderheim aufgewachsen ist. Russell möchte gerne jemanden lieben, einen Mann, mit dem er den Rest seines Lebens teilen kann. Jetzt, um die 30, ist er immer noch auf der Suche nach einer festen Bindung. Eines Abends lernt er den gleich alten Glen kennen. Dieser ist ein fast schon radikal-schwuler Aktivist, der gegen die heterosexuelle Gesellschaft seinen Kleinkrieg führt. Er ist zum Zyniker geworden, nachdem ihn sein langjähriger Lebensgefährte John hat sitzenlassen. Beziehungen kommen für Glen nicht in Frage -- eigentlich. Dennoch treffen sich die beiden nach einer gemeinsamen Nacht schon am Nachmittag wieder. Sie reden viel und haben Sex. Doch die Hoffnungen, die große Liebe gefunden zu haben, die bei Russell aufkommen, werden schon bald jäh zerstört: Glen kündigt an, er werde schon am nächsten Tag nach Amerika ziehen, um dort ein Kunststudium zu beginnen -- vielleicht für immer. Doch noch liegt die Nacht zum Sonntag vor den beiden jungen Männern, eine Nacht, die in ihrem Leben alles verändern wird. Mit traumhafter Sicherheit inszeniert Andrew Haigh („Greek Pete“) einen Film über eine schwule Beziehung, „auf den wir immer gewartet haben“ („After Elton“). Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern ist perfekt, „Weekend“ wirkt in seiner Intensität und Freizügigkeit geradezu dokumentarisch. Und die Bildgestaltung, die den Stil des Kult-Fotografenpaars Quinnford & Scort aufnimmt, macht die Kamera zum dritten Darsteller, eine Kamera, die uns zwei Männer in der intensivsten Phase ihres Lebens so nahe bringt wie es selten in einem Film geschieht.

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    Wetter und Architektur

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2014
    Buch/Regie
    Ariane Riecker

    Der Spiegel der Meere steigt, die Ozeane erwärmen sich, die Stürme bekommen mehr Kraft, in einigen Teilen der Welt sind bedrohliche Niederschlagsmengen zu verzeichnen, in anderen anhaltende Hitzeperioden. Die Experten befürchten: Der Klimawandel hat Folgen. Denn Jahr für Jahr steigen auch die Summen der Schäden, die die Extremwetterereignisse auf der ganzen Welt anrichten -- der Hurrikan Katrina hat uns Menschen 80 Milliarden Dollar gekostet, der Taifun Haiyan tötete über 5000 Menschen -- viele in ihren Häusern. Erfüllt unsere Architektur noch ihren eigentlichen Zweck -- nämlich uns vor Kälte und Hitze, vor Regen und Sturm zu schützen? Längst diskutieren Architekten und Ingenieure weltweit, wie wir in Zukunft bauen müssen.

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    Wilde Miezen -- Katzen allein unterwegs

    Ort
    Bundesrepublik Deutschland
    Jahr
    2017
    Buch/Regie
    Martina Treusch

    Die Katze ist das beliebteste Haustier in Europa. Und doch weiß niemand, wie die Katze lebt, sobald sie das heimische Grundstück verläßt. Der sanfte Stubentiger führt ein Doppelleben. Als Freigänger erlebt die Katze Abenteuer, von denen ihre Halter nichts ahnen. -- Eine Katzenforscherin macht sich in Weimar, der Katzenhochburg Deutschlands, auf Spurensuche in der heimlichen Welt der Katzen. Mit modernster Technik folgt sie den Tieren auf ihren Streifzügen in freier Wildbahn. Sie kartiert und entschlüsselt die unbekannten Wege der Katzen: entdeckt ihre verborgenen Lieblingsplätze, Reviereroberungen, Gefahren und Gewohnheiten. Und kommt so dem Wesen und der Faszination dieser rätselhaften Wesen ein Stück näher.

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