Köpek Plakat

Köpek -- Geschichten aus İstanbul

Ort
Schweiz/Türkei
Jahr
2015
Produzentinnen
Brigitte Hofer, Cornelia Seitler
Buch/Regie
Esen Işık
Koproduzent
Emrah Gamsızoğlu
Kamera
Gabriel Sandru
Ton
Hassan Ertugay
Sound-Design und Mix
Guido Keller
Art Direction
Veli Kahraman
Schnitt
Aurora Vögeli
Kostüme
Mehlis Atinc Gamsizoğlu
Make-Up
Marina Aebi
Farbkorrektur
Timo Inderfurth
Casting
Arzu Gamze Kılınç
Musik
Marcel Vaid
Mitwirkende
Oğuzhan Sancar, Bekir Sevenkan, Beren Tuna, Barış Atay, Çağla Akalin, Salih Bademci, Cemal Toktaş
Laufzeit
94 min.
Farbe
Farbe
Fassung
Originalversion (türkisch) mit deutschen Untertiteln
FSK-Freigabe
ab 12 Jahren
Kinostart
13. Oktober 2016

Inhalt

„Drei bewegende Erzählungen über die Sehnsucht nach Liebe und Freiheit in einer in sich gefangenen Gesellschaft. Ein eindringliches Plädoyer für Offenheit und Aufbruch in der Türkei:“
(Cem Özdemir)

Ein ganz gewöhnlicher Tag in der Metropole İstanbul. Der zehnjährige Cemo verkauft Papiertaschentücher auf der Straße und trägt zum Lebensunterhalt seiner Familie bei. Er verehrt ein junges Mädchen aus einem besseren Quartier. Hayat wird von ihrem ungeliebten Ehemann terrorisiert. Als ihr ehemaliger Verlobter den Kontakt wieder sucht, verabreden sie sich zu einem heimlichen Treffen. Die transsexuelle Ebru muß sich prostituieren, um über die Runden zu kommen. Sie liebt einen Mann, der sich in der Öffentlichkeit nicht zu ihr bekennen mag.
Die drei setzen alles daran, daß sich ihre Sehnsucht nach Liebe erfüllt, wenn auch nur für einen Moment.

Authentisch und mit einem aufmerksamen Blick für die Poesie des Alltags erzählt der Film der Regisseurin Esen Işık genauso zärtliche wie bewegende Geschichten über die Liebe, den Tod und die türkische Gesellschaft im 21. Jahrhundert.

Pressestimmen

Metaphorisch so stark und leicht wie die mutwilligen Brisen über dem Bosporus, die all diesen Menschen irgendeinmal übers Gesicht streichen.
Martin Walder, Neue Zürcher Zeitung
Ein ungeschönter Blick auf die heutige türkische Gesellschaft.
Tugba Ayaz, Tages-Anzeiger
Im Jahr vor dem Putschversuch und Recep Tayyip Erdoğans Vergeltungsmaßnahmen entstanden, ist „Köpek“ ein präziser Gradmesser der türkischen Gesellschaft … Mit ihrem ersten abendfüllenden Spielfilm ist Regisseurin und Drehbuchautorin Esen Işık ein einfühlsames Drama über drei Außenseiter einer von Männern dominierten Gesellschaft gelungen. „Köpek – Geschichten aus İstanbul“ wirft einen ungeschönten Blick auf die Probleme der Türkei.
Falk Straub, spielfilm.de
Ruhig und mit sehr gut gewählten Darstellern erzählt Esen Işık von Menschen in Istanbul, die mit ihren Sehnsüchten und Ängsten allein bleiben, die zwischen den offiziellen Verhältnissen ihren Ort suchen.
Bert Rebhandl, zitty/tip/Der Tagesspiegel
Ein starkes Debüt, …, dessen beinahe banale Brutalität jenseits von Moralisierung und Politisierung nachhaltig berührt und bestürzt.
Marie Anderson, kino-zeit.de